﻿Der Kehlkopfspiegel.
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4.	Die Unwesentlichkeit der falschen Stimmbänder » which do not fill a generative part in the formation of the voicev. S. 220) für die Erzeugung der Stimme überhaupt, welche nach Johannes Müller’« Entdeckung in der That nur durch die, bei nicht zu hohen Tönen sehr schön sichtbaren Vibrationen der unteren oder wahren Stimmbänder geschieht. » The inferior ligaments form exclusively the voice whatever may be its register or its intensity, for they alone vibrate at the bottom of the larynx. « Garcia : S. 221).
5.	Endlich wurde der dreifache Mechanismus des Larynxver-Schlusses und die Erzeugung der Flüsterstimme und der sog. Gutturales verae ermittelt.
Garcia’s weitere Detail-Angaben über die Bildung der Register etc. habe ich nicht genauer geprüft, dagegen sind diese Gegenstände seit ich dem Kehlkopfspiegel auch in der Physiologie zu seinem Rechte verholten habe, von einer Reihe von Forschern laryngoskopisch studirt worden. Desshalb verweise ich einfach auf die oben citirten Schriften von Bataille. Moüra und Merkel. Als die neueste und umfassendste Schrift über die Anatomie und Physiologie des menschlichen Stimmend Sprachorgans aus der vorlaryngoskopischen Zeit will ich auch noch Merkel’s zweibändige » Anthropophonik« Leipzig, A. Abel.
1857 besonders hervorheben.
Es folgt nun der § 1 »Verhalten des Kehlkopfs-Inneren«' meiner Eingangs citirten Untersuchungen S. 563 unter der entsprechenderen Aufschrift :
1. Zur vorläufigen auto-laryngoskopischen Orientirung.
» Wenn ich bei etwas nach hintenüber geneigtem Kopfe und ungezwungen im weitgeöffneten Munde gehaltener Zunge mit Garcia's Spiegel in die Tiefe des Schlundes blicke, so sehe ich (vgl. Taf. 23, Fig. 1) in dem fast halbmondförmigen Raume, welcher von der hinteren Rachenwand und dem Zungengrunde begrenzt wird, den oberen freien Tlieil der Epiglottis, deren Schleimhaut mehr oder weniger stark injieirt erscheint. Zuweilen ist die Schleimhaut ganz blass und man unterscheidet, etwa wie am Weissen des Auges, einzelne scharfe, zierlich verästelte, blutrothe Gefässclien. «
»Die Epiglottis berührt unter diesen Umständen mit den oberen Theilen ihrer Seitenränder die hintere Pharynxwand so, dass nur unten zu beiden Seiten und oben in der Mitte Lücken für die Athmungsluft übrig bleiben 1 . Durch die mittlere schmale elliptische Lücke zwischen
1 Ein Verhalten, welches nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Individuen verkommt und von Hfn r.E an Durchschnitten gefrorener Leichen bestätigt worden ist.