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Der Kehlkopfspiegel.
ohne bei rascherem Ausfluss der Luft je uacli dem Zustande der Stimmritze in die Flüsterstimme oder in das h Uberzugehen.««
» Das wirkliche Zustandekommen der Veränderungen, welche wir im Innern des Larynx, behufs des Anlautenlassens der Stimme sich vorbereiten sahen, ist unter den bezeiclinetcn Umständen, d. h. für die tieferen Töne des Brustregisters der directen Beobachtung ganz entzogen : denn lassen wir es wirklich bis zur Erzeugung eines Tones kommen, so gelangen die aufgerichteten und einander sich rasch nähernden Arytaenoid-Knorpel bis zur innigen gegenseitigen Berührung Taf. 23, Fig. 4) und neigen sich mit ihren capital is unter den Band der emporragenden Epiglottis, so dass diese die ganze Einsicht in das Innere des Kehlkopfes verdeckt. In Fig. 4. welche während des Töneus meiner tiefen Bruststimme entworfen ist. selten wir auf die hintere Fläche der sich innig berührenden Arytaenoid-Knorpel herab, zwischen welchen und der Epiglottis zwar Baum genug für die ausströmende Luft bleibt, es aber nicht leicht möglich ist hindurchzusehen . schon weil man dem einfachen GARCiA’schen Spiegel schwer die hierzu nothwcudige Stellung geben kann.« (Vielleicht ist das Lei Anwendung des Princips der Doppelspiegel leichter.)
»Schon bei den weniger tiefen Brusttönen, namentlich wenn man sie bei s t o s s w e i s e nach v o r n und oben e m p orge h o -b en ein Kehlkopf hervorbringt, noch mehr im Falsett- oder Kopfregister. ist der Einblick in den Larynx gestattet und hat bereits Garcia das Verhalten der Theile im Innern des Kehlkopfs durch directe Beobachtung genau ermittelt: es ist kein Grund vorhanden zu vermuthen. dass sich die Theile bei den tiefsten Brusttönen wese n t-lieh anders verhalten sollten als bei den höheren Brusttönen.«
»Indem ich Gakcia’s Angaben im Allgemeinen auch iu dieser Beziehung bestätige, erlaube ich mir in Taf. 23. Fig. 5 eiue Abbildung der Anordnung der inneren Kehlkopftheile zu geben wie sie den höchsten schrillen Tönen entspricht. welche ich mit grösster Anstrengung überhaupt noch hervorbringen kann.«
» Der Einblick in den Larynx ist hier fast ganz unbeschränkt. Man sieht die für diese heftigen Schreie linienförmig verengte Glottis, zu beiden Seiten derselben die wahren Stimmbänder, welche sich in der Natur durch eine merklich hellere ■ weissliehe « Farbe von den übrigen röthlicli gefärbten Theilen auszeichnen : weiter nach aussen sieht man jederseits eine schmale Furche, welche in den betreffenden Vmtrimhts Morgagni führt: noch weiter nach aussen die falschen Stimmbänder. Die Arytaenoid-Knorpel. welche sich sammt den Proc, vocales innig in der Medianlinie berühren und zuweilen, wie schon Garcia angibt.