﻿Der Kehlkopfspiegel.
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»cross each other by the tubercels of Santorini« — (eine asymmetrische Wirkung der Th eile ist überhaupt nicht ganz selten — bilden aufgerichtet, in Verbindung mit der nach vorn und oben zurückgeschlagenen Epiglottis und den Lig. ary-epiglottica hier ein straffes kurzes Ansatzrohr über dem Boden des Larynx. Alle Theile scheinen sich in Ueber-einstimmung mit dem subjectiven Gefühl) im Zustande hoher Spannung zu befinden. An der aufgerichteten, in ihrem oberen Theile nach vorn umgekrämpelten Epiglottis übersieht man einen ansehnlichen Theil ihrer unteren oder hinteren Fläche, an deren unterem Ende ein stark prononcirter, rundlicher, röthlich gefärbter Wulst e. w.) vorspringt, der die Insertionsstelle der Stimmbänder verdeckt1 und berührt, und auf welchen ich im nächsten Abschnitt § 2 ausführlicher zurückkommen werde.«
» Oeffnet man unter diesen Umständen die Glottis. um zu inspi-riren, so wenden sich die Processus vocales der Arvtaenoid - Knorpel nach aussen, während sich diese letzteren von einander entfernen, und die Glottis nimmt momentan eine rautenförmige Gestalt an vgl. Taf. 23, Fig. 6), indem jedes Stimmband einen nach innen offenen Knick bekommt : dieser Knick springt dagegen nach innen v o r. wenn die Processus vocales nach vorn convergiren, was namentlich bei der Wiederverengerung der Glottis fast immer, zuweilen aber auch beim Oeffnen der Glottis geschieht Taf. 23, Fig. S , und die Glottis zeigt dann in ihrem hinteren Abschnitt eine fast dreieckige Gestalt fälschlich Glottis respiratoria genannt). In Fig. 6 tragen, verglichen mit der vorigen Abbildung Fig. 5), alle Theile den Stempel der Abspannung. Es scheint alles ordentlich grösser und dicker geworden zu sein. Die Lig. ary-epiglottica zeigen sich hier deutlich als die bis an die Seitenränder der Epiglottis reichenden Fortsetzungen jener Schleimhautfalte, welche die Arytaenoid-Knorpel einschliesst. Genauer ausgedrückt kann man also sagen, dass der Larynx von einer kreisförmig in sich selbst zurück-laufenden, durch 7 Knorpel gestützten Schleimhautduplicatur überragt wird, welche ein kurzes schräg, von vorn und oben nach hinten und unten abgestutztes in den Pharynx hineinragendes Ansatzrohr bildet, dessen freier Band eigenthümlich geformt erscheint. «
»Jene 7 Stützknorpel sind : die unpaare Epiglottis und die paarigen WnisBERG’schen, Santorini sehen und Arytaenoid-Knorpel. An dem freien Rande dieser ringförmig in sich selbst zurücklaufenden Schleimhautfalte finden sich bei mir, deutlich ausgeprägt, folgende Einzeln-
1 Bei genügender Hebung der Epiglottis gelingt es bekanntlich , die ganze hintere Fläche der Epiglottis und die Insertionsstelle der vier Stimmbänder zu sehen und zu demonstriren.