﻿Der Kehlkopfspiegel.
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3. Fliisterstimme.
1. Die //-Laute.
1. c. 8. 576;. »Aus der beim ruhigen Athmen in ihrer ganzen Ausdehnung weitgeöffneten Glottis strömt die Luft bekanntlich geräuschlos hervor und bedingt erst durch ihren Anfall gegen die Wände der Rachenhöhle ein leises Geräusch. Es versteht sich von selbst, dass die Kraft und Mächtigkeit des Luftstromes, so wie die Beschaffenheit und s] i ecielle Anordnung der betreffenden Th eile der Kehle unendliche qualitative und quantitative Verschiedenheiten und Nuancen von Rei-bungsgeräuschen setzen können (vom sanftesten Hauch, he. h bis zum Uhu ].«
»Wird die Glottis nämlich durch gegenseitige Näherung der Ary-taenoidknorpel, deren Innenränder sich entweder innig berühren oder doch bis auf einen schmalen Spalt nähern, verengt, wobei die wahren Stimmbänder durch die mit ihren Spitzen nach vorn und innen couver-girenden Process, vocales einen mehr oder weniger stark vorspringenden Knick erhalten vgl. Taf. 23, Fig. S : so bewirkt die Luft je nachdem sie, unter übrigens gleichen Umständen, rascher oder langsamer durch die gebildete »Enge« hindurchströmt, ein stärkeres oder leiseres Reibungsgeräusch. Ein solches Geräusch ist es auch, durch »welches wir beim Flüstern den Ton der Stimme ersetzen, um beim leisen ganz tonlosen Sprechen diejenigen Buchstaben, welche beim lauten Sprechen den Ton der Stimme haben, von denen zu unterscheiden, welchen derselbe nicht zukommt, denn auch Heim Flüstern unterscheiden wir hartes und weiches s, /'und iv, j und ch u. s. w. (Brücke .«
»Diese Reibungsgeräusche werden um so stärker und heiserer, je mehr die einspringenden Spitzen der nach hinten divergirenden Pme, meules einander sich nähern, und je enger, bei steigender Kraft des Luftstromes die Glottis und die Spalte zwischen deu Innenrändern der Arytaenoidknorpel wird« (ja es kann so weit kommen, dass von der Glottis nichts übrig bleibt, als ein rundlich Öeekiger Kaum zwischen den nach vorn convergirenden mit den Spitzen sich berührenden Pme. vocales früher fälschlich Glottis respirator in genannt ), während der Kehldeckel, durch seine Muskeln herabgedrückt, die Fissura laryngea zugleich von oben her verengt.« ....
»Bei den sanfteren Reibungsgeräuschen des Larynx liegt also die »Enge« einfach in jenem Th eil des verschmälerten Glottisraunies, welcher den mehr oder weniger einspringenden vorderen Enden der Proc. vocales entspricht, und die Gestalt der Glottis ist im Allgemeinen so.