﻿Der Kehlkopfspiegel.
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hatte. Die Gesammtmasse der ausgehusteten Stücke, deren Grösse und Form sehr verschieden war, mochte nicht viel weniger betragen als anfänglich : 14. Januar an Epithelwucherungen überhaupt vorhanden gewesen sein mag. (s. unten Fig. 34 A.)
Die mikroskopische Untersuchung mehrerer dieser Stücke zeigte, dass dieselben — wie in dem Falle 19 — durch und durch aus kernhaltigen. gegen die Oberfläche der Massen hin pflasterförmigen. abgeplatteten Zellen bestehen. Sparsame Blutgefässchen ohne nachweisbares bindegewebiges Stroma fanden sich auch, nebst einzelnen Klümpchen einer feinkörnigen trüben Masse.
Die frühere Aphonie des Patienten hatte sich merklich gebessert, was sich sehr natürlich durch die grosse Menge der freiwillig abgelösten und ausgehusteten Epithelialwucherungen zu erklären schien.
A.	C.
Fig :>4A. (Befund vom 14. Januar ISO», e Epiglottis, if Arytaenoidknorpel. ne Lig. ary-epiglottu-a. nst unteres, ost oberes Stimmband, zwischen beiden der Morgagni’sohe bentnkel. p tmthelial-wucherung auf dem Unheil oberen Stimmband, p' dito auf dem rechten oberen Stimmband, p dito aut dem rechten unteren Stimmhand.
rig. (MB. (Befund vom 8. Dec. 1S62). e Epiglottis, a Arytaenoidknorpel. yM sichtbare Tlieile der Mor-gagni’schen Ventrikel, begrenzt nach aussen (oben) durch das obere Stimmband, nach innen (unten) durch das untere Stimmhand. p die Epithelialwucherung des linken oberen Stimmbänder p dito des rechten oberen Stimmhandes, »"dito des rechten unteren Stimmbandes, p dito des linken unteren Stimmbandes. dito der Epiglottis. p""' dito im Winkel zwischen dem rechten Lig. ary-epiglotticum
und dem oberen Stimmband.
Um so überraschender war es mir. bei der laryugoskopischen Inspection eine weit grössere Masse von Wucherungen zu finden als im Anfänge des Jahres vorhanden war. Fig. 34, B. erläutert deu laryugoskopischen Befund vom 8. Decbr. 1862.
Die Vergleichung der beiden Skizzen lehrt, dass sich Form und Ausdehnung der im Januar bereits vorhanden gewesenen Epithelial-wucherungen merklich geändert haben und dass an fiühei gesunden Schleimhautstellen neue Wucherungen entstanden sind. Die Wucherung p Fig, 34 A. hat bis auf einen kleinen Saum ihren über die Glottis
zwar des vom rechten Stimmbande entspringenden Gewächses, während das andere ganz ausgeworfen worden war und an seinem Ursprungspunkte am Aryknorpel nur eine glatte rundliche Erhabenheit hinterlassen hatte.