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Kleine Mittheilungen aus dem k. k. physiologischen Institute in Pest,
Wiener akaderü. Sitzungsberichte 1859 u. 1800 uiul Moleschotl s Vntersiuhioigen.]
Erste Reihe.
1. Um einem sehr zahlreichen Auditorium den Rhythmus und die Frequenz der Athemzüge, und den Einfluss der .V. vagi auf dieselben bequem zu demonstriren, bediene ich mich eines mit gefärbtem Wasser gefüllten Manometers, dessen kürzerer Schenkel mit einem als Luftreservoir dienenden Glaskolben in Verbindung steht, durch den die In- und Exspirationsluft des dem Versuche unterworfenen Thiereg streicht. Zunächst wird dem Thiere die Trachea eröffnet und eine Caniile eingebunden, sodann wird an die Caniile ein dickwandiges Kautschukrohr gesteckt, welches die Verbindung mit dem Glaskolben herstellt.
Mit jeder In- und Exspiration steigt und sinkt nun — Allen sichtbar — die gefärbte Flüssigkeit in den Schenkeln des Manometers.
Der beigedruckte Holzschnitt versinnlicht den kleinen Apparat.
K ein mittelgrosser Glaskolben, mit einem Kork verschlossen, durch welchen drei Glasröhren gesteckt sind.
Die mittlere derselben, welche nahe bis an den Boden des Kolbens reicht, communicirt mit der Atmosphäre, an die beiden kleineren, links und rechts, sind dickwandige Kautschukröhren gesteckt, von denen die eine mit dem Manometer M . die andere mit der in die Trachea einzubindenden Caniile C) in Verbindung steht.