XLIV.
Kleine Mittheilungen aus dem k. k, physiologischen
Institute in Pest.




[Wiener akcidem. Sitzungsberichte 1859 u. 1860 und Mole schott's 
Untersuchungen.]





Erste Reihe.
	1. Um einem sehr zahlreichen Auditorium den Rhythmus und
die Frequenz der Athemzge, und den Einfluss der N. vagi auf die-
selben bequem zu demonstriren, bediene ich mich eines mit gefrbtem
Wasser gefllten Manometers, dessen krzerer Schenkel mit einem als
Luftreservoir dienenden Glaskolben in Verbindung steht, durch den
die In- und Exspirationsluft des dem Versuche unterworfenen Thieres
streicht. Zunchst wird dein Thiere die Trachea erffnet und eine
Canle eingebunden, sodann wird an die Canle ein dickwandiges
Kautschukrohr gesteckt, welches die Verbindung mit dem Glaskolben
herstellt.
	Mit jeder In- und Exspiration steigt und sinkt nun - Allen sicht-
bar - die gefrbte Flssigkeit in den Schenkeln des Manometers.
		Der beigedruckte Holzschnitt		/
	versinnlicht den kleinen Apparat.
	K ein mittelgrosser Glaskolben, mit
	einem Kork verschlossen, durch wel-
	chen drei Glasrhren gesteckt sind.					IAI
	Die mittlere derselben, welche nahe
	bis an den Boden des Kolbens reicht,		C		K '
	eommunieirt mit der Atmosphre, an
	die beiden kleineren, links und rechts,
sind dickwandige Kautschukrhren gesteckt, von denen die eine mit
dein Manometer M'. die andere mit der in die Trachea einzubindenden
Canle C) in Verbindung steht.
