﻿C>3<I Zur objectiven Erklärung einiger sog. subjeetiven Gesichtsersclicimingen.
leuchtende Bild Ins nahe an den Axengrund gebracht, so treten die Hörner der Ellipse immer näher zusammen, und über ihren inneren
Baum wird ein mattes Lieht verbreitet«..........»Bewegt man den
Schwamm abwechselnd etwas nach oben oder nach unten, so wird heim Hinaufrücken der obere, beim Hinabrücken der untere Streifen sichtbarer. Man kann die Figur dadurch bemerkbarer machen, dass man den Schwamm in einem kurzen Intervalle schnell auf und nieder bewegt. Die scheinbare Grösse und Kleinheit der Figur hängt übrigens wie bei allen Spectris davon ab, wie weit man sie in den äusseren liaum projicirt; daher wird sie bei Entfernung des Schwammes vom Auge grösser, bei Näherung desselben kleiner. Das Lieht dieser Streifen ist matt lichtbläulich.«
»Wenn man den Versuch etwas länger (2o — 30 Secunden fortsetzt, ohne das Auge durcliWechscl mit Finsterniss ausruhen zu lassen, so wird man unfähig, die Erscheinung ferner zu bemerken . bis sich die Empfindlichkeit durch Schliessen der Augenlider wieder sammelt. Die Bemerkbarkeit derselben hängt auch von dem Grade der Leucli-tung ab. So oft der mit Salpeter gebeizte Schwamm stärker aufglimmte, oder sanft angeblasen wurde, erschien die Figur deutlicher und wurde wieder schwächer oder verschwand bei geringerer Belichtung. Im Gegentheile macht eine höhere Leuchtung ihrer Sichtbarkeit schon insofern Eintrag, als sie entweder die im Hintergründe liegenden Gegenstände mit beleuchtet, oder das so äusserst schwache Licht durch die stärkere Lichtempfindung verdrängt.«........
»Eine wesentliche Bedingung zur Erscheinung der Ellipse ist eine bestimmte Kleinheit des Lichtbildes, indem sie bei einer breiteren Flamme nicht mehr bemerkbar ist. Das Lichtbild muss so viel möglich nur ein Element der Linie selbst sein, es muss die Aufmerksamkeit concentrirt erhalten, ohne sie auf einer grossen Fläche zu zerstreuen. Aber auch die Kleinheit hat ihre Grenze, indem mit dem Kleinerwerden des Lichtbildes auch der Grad der Leuchtung vermindert wird.«.........
»Dass diese Ellipse mit einer constanten organischen Bildung im Inneren des Auges in Verbindung steht, dass ihre Erzeugungsstelle zwischen der Eintrittsstelle des Sehnerven und dem Axenpunkt der Üetina ihren Sitz hat, wird auch Niemand bestreiten, der einmal sich die Mühe nahm, die Erscheinung mit Deutlichkeit vor den Sinn zu bringen. «........
Ich kann nach vielfältigen eigenen und fremden Beobachtungen die Exactheit dieser Angaben vollkommen bestätigen. Statt des Zündschwammes bediente ich mich mit gleichem Erfolge dünner Stengel