﻿Zur objeeiiven Erklärung einiger sog. subjectiven Gesiclitsersclieinungen.
iu den Elementen der Zapfen-Stäbclienschicht, sondern um ein treues vergrößertes Abbild der einzelnen, mosaikartig angeordneten Zapfen oder »Zapfenstäbchen« selbst.
Als objeetiv vergrössert müsste man aber dieses Abbild anseben, weil die einzelnen Scheibchen unzweifelhaft unter einem sehr merklich grösseren Gesichtswinkel erscheinen, als dem Durchmesser der Zapfen oder Zapfenstäbehen entspricht, und weil die Anzahl der Scheibchen auf der Flächeneinheit offenbar geringer ist als die wirkliche der genannten Elemente.
Hält man diese Vorstellung fest, so ist es vorläufig nicht möglich eine plausible Erklärung von der Entstehung dieser Mosaik zu geben.
Denn wenn man sich auch recht gut denken kann, dass sich unter den von Brücke mit so vielem Scharfsinn aufgedeckten katoptrisclien Verhältnissen der Stäbchenschicht in den stark lichtbreehendeu, in eine weniger stark lichtbrechende Substanz eingebetteten Zapfenstäbchen oder Zapfen leicht eine kreisförmige, hellleuchtende Caustiea bilden könnte, so sieht man doch nicht recht ein. wie hierdurch ein vergrössertes mosaikartiges Abbild einer ganzen Gruppe dieser Elemente entstehen sollte.
Mag dem sein wie ihm wolle, immerhin glaube ich durch die vorliegende Mittheilung einen kleinen Beitrag zur Physiologie der Netzhaut geliefert und die besprochenen Erscheinungen der Aufmerksamkeit hinreichend empfohlen zu haben.