﻿Das Myoehronoskop.
641
Muskels hängt ein einarmiger metallener Hebel //, II2. Diese Hebel stehen mit ihren Axenlagern a und b, und mit den Punkten c und d in leitendem Contact und sind somit integrirénde Bestandtheile der verzweigten Leitung für den Strom der Säule Aj, welchen ich fortan den chronoskojiisehen nennen will. Zwischen die Punkte e und f dieser Leitung ist der Nerv -V3 des mit dem Du Bois’schen Telegraphenfähnchen T verbundenen stromprüfenden Froschmuskels M3 eingeschaltet. Der Hebel //, bildet, so lange der Contact bei c besteht, eine gut leitende Nebenschliessung für die übrige grosse Widerstände ') darbietende
Leitung a, b, d:f f, e, c), so dass durch diese letztere nur ein völlig wirkungsloser Minimalzweigstrom geht, welcher jedoch sofort mächtig anschwillt und den Muskeltelegraphen M3 T in Bewegung setzt, wenn der Contact bei c durch Hebung des Hebels //, unterbrochen wird, während der Contact bei d noch fortbesteht.
Ist dagegen der Contact bei d durch Hebung des Hebels II-, gleichzeitig oder früher als jener bei c unterbrochen worden, so bleibt das Muskeltelegraphensignal aus.
Die Hebung und Senkung der Hebel, die Unterbrechung und
1 Diese Widerstände schaltet man am besten in die Leitung zwischen die Axenlager a und 6 ein.
Czermak, Schriften.
41