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Das Myochronoskop.
telegraph ensignal za Stande kommen müssen, wenn das Ausbleiben des Signals beim zweiten Versuch wirklich dadurch bedingt war. dass der Contact bei <1 früher aufgehoben wurde als der Contact bei c.
Um jedfleh die Demonstration der endlichen Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Nervenerregung vermittelst des Myochronoskop» nicht ohne Noth zu eompliciren. habe ich den Commutator lf2 und die zweite punktirte Leitung des chronoskopischen Stromes gar nicht erst in Anwendung gezogen.
Von der speciellen mechanischen Einrichtung meines Apparates erwähne ich nur Folgendes.
Die Aufhängung der beiden Wadenmuskeln geschieht wie beim l'i f.LCF.ii'schcn Myographium durch die Befestigung der mit denselben im natürlichen Zusammenhänge belassenen Oberschenkelknochen in Klemmen. welche an Messingsäulehen in beliebiger Höhe und genau über der Mitte der Hebel festgestellt werden können.
Die beiden Hebel sind dem Unterbrecher des HumiKORFF’schen Inductionsapparates nachgebildet, ihr hinteres Ende ruht auf der Kante eines Prismas, während ihr vorderes mit einem Platinplättchen bekleidetes Ende mit dem Platinknöpfchen einer verstellbaren Schraube in Contact steht. Diese Contactschrauben dienen zur Regulirung der Berührungen, besonders wenn sieh die Muskeln in Folge längerer Belastung und Thätigkeit ungleichmässig gedehnt haben.
Zur Befestigung des Muskels an den Hebel dient eine in der Mitte des letzteren angebrachte Klemme, in welche das Ende der Sehne selbst oder ein vermittelst eines Häkchens befestigter Faden oder übersponnener Draht eingespannt wird.
Diese letztere äusserst bequeme Einrichtung, welche noch den bedeutenden Vortheil bietet, dass man die Muskeln vor dem Einklemmen durch ein dem Hebel genau gleichgrosses. nachher zu entfernendes Gewicht, in dem eben erforderlichen Grade spannen und dehnen kann, habe ich auf den Rath meines Freundes Professor Pierre adoptirt.
Die Nerven ruhen auf einer Glasplatte, die mit Bohrungen verseilen ist. durch welche die Platinelektroden der Leitung des reizenden Stromes an den entsprechenden Stellen an die Nerven herantreten.
Ein Glaskästchen, in welchem ein feuchter Schwamm hängt, deckt das Ganze.
Herr Meehanicus \V. Grund in Prag verfertigt das Myochrono-skop genau nach meiner Angabe in correcter und vortrefflicher Art um den sehr billigen Preis von 10 fl. ö. W.