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Ueber die in den Sehnen der schiefen Bauchmuskeln bei Fröschen vorkommenden „Inscriptions elasticae“.
[ Wiener akademische Sitzungsberichte, XLYII1. Bd. 18115. j iHU'rzu Tafel 25).
Unter dieser Bezeichnung beschrieb ich kürzlich die eigenthüm-liche Structur jener scharfbegrenzten weissen Streifen, welche bei vielen Fröschen sowohl auf der Klicken-, als auf der Bauchfläche gleich in die Augen springen, sobald man dieselben enthäutet hat.
Diese Streifen oder Inscriptions elasticae, obschon gewiss allen Anatomen und Physiologen dem Ansehen nach bekannt. sind meines Wissens früher niemals genauer beachtet und untersucht worden.
Die nachfolgenden Zeilen enthalten eine ausführliche Darstellung Alles dessen, was ich seit meiner ersten Notiz ') über dieselben ermitteln konnte.
Sie sind, wie die Zergliederung der Bauchmuskulatur lehrt, nichts anderes, als in die platten hautartigen Sehnen der beiden schiefen Bauchmuskeln, knapp am Contour der Muskelfaserenden, eingewebte Massen dichten elastischen Gewebes.
Solcher Streifen finden sich an einem Thiere im Ganzen acht, vier auf dem Kücken, vier auf der Bauchtläche, von denen je zwei, theil-weise sich deckend, symmetrisch zu beiden Seiten der Mittellinie gelagert sind.
Die Fasern der schiefen Bauchmuskeln inseriren sich einerseits in die Fascien des Kückens, andererseits in die des Bauches. Der Musc, obliquas internus sendet seine Fasern von hinten und unten schräg nach oben und vorne, die oberen Bündel desselben gehen
1 Centralbl. f. d. mod. Wiss, Berlin. Nr. 50, 14. Nov. ISii.'i.