﻿lieber die in den Sehnen der schiefen Bauchmuskeln bei Fröschen etc. 663
beinfuge hinab. So reichen dann die Fasern des Muse, obl. internus hinter jener Portion viel weiter gegen die Mittellinie herein, als die Fasern des Muse, obl. extemus, welche bereits am äusseren Rande derselben und längs der vierten Inscriptiö tendinea aufhören Fig.III).
Der auf diese Weise begrenzte Raum wird, wie gesagt, durch die von den äusseren Bündeln des grossen Brustmuskels stammenden Muskelfasern ausgefüllt. Betrachtet man die zwischen zwei Inscriptions tendineae eingeschalteten Faserzüge als selbstständige kurze Muskeln, so kann man auch sagen, dass sich die äusseren Bündel des grossen Brustmuskels an der äusseren Hälfte der vierten Inscriptiö tendinea inscrirai, und dass dem entsprechend der fünfte und sechste Abschnitt der Muse, recti eine Verbreiterung und eine Vermehrung der Faserzahl erfahren.
Von der vierten Inscriptiö tendinea an laufen die beiden ventralen weisseu Streifen, wie gesagt, auf dem äusseren Rande der Muse, rech — sich vollständig deckend — nach aufwärts und schimmern als ein breiter weisser Strich bis gegen den Schultergürtel hinauf, durch die oberflächliche Muskulatur hindurch Tig. IIcd). Um das Verhalten der oberen Enden der ventralen weisseu Streifen zu sehen, muss die Brustmuskulatur abpräparirt werden. Dann sieht man, dass der dem Muse, nid. extemus zugehörige Streif in der Höhe der ersten Inscriptiö tendinea des DuGÈs’sclien Musc, pubiophoidien scharf abgesetzt aufhört, während der zum Muse. obl. internus gehörige Streif unter dem ersteren frei hervortretend, geradlinig noch mehrere Linien weiter hinauf steigt, sich dann plötzlich nach aussen wendet, um bogenförmig nach hinten zu laufen: und endlich, schmäler werdend und ohne bis an das Ende der Anheftungslinie der obersten Fasern des Mme* obl. internus zu reichen, in jener Fascie aufhört, welche die Peritonealhöhle nach oben begrenzt und mit dem Herzbeutel, dem Kehlkopf und dem verengerten Theil des Schlundes zusammenhängt Fig. 11// .
Die letzten Fasern des Muse. obl. internus, die vom obersten Ende des tieferen dorsalen Streifens und vom Querfortsatz des vierten Wirbels entspringen, hängen demnach nur an Einem Ende (dem dorsalen) mit elastischen Elementen zusammen, während alle übrigen Fasern dieses Muskels an beiden Enden mit elastischen Sehnen in Verbindung stehen. Auch sämintliche Fasern des Muse, obl. extemus sind, mit alleiniger Ausnahme des isolirten Bündelcliens, welches rein sehnig vom Schulterblatt entspringt und daher nur an Einem Ende (dem ventralen mit elastischen Elementen zusammenhängt, zwischen zwei fnscriptiones elastieae ausgespannt.
Die mikroskopische Untersuchung der weisseu Streifen zeigt,