﻿668 Ueber die in den Sehnen der schiefen Bauchmuskeln bei Fröschen etc.
c = der weisse Streifen des Muse. obl. externus.
(1 — der weisse Streifen des d/usc. obl. interims.
d' = die Stelle, wo der letztere an der Innenfläche der Muse, recti hervortritt.
v = grosse Vene der vorderen Bauchwand.
Fig. 4. Mikroskopische Ansicht des Zusammenhanges der Muskelenden mit dem elastischen weissen Streifen. Starke Yergrösserung.
M = Muskelprimitivbündel, welches mit stumpfer Spitze im Sarcolemma scharf und bestimmt endet.
S = Der blind endigende Sarcolemmaschlauch, von welchem sich das Ende der Muskelsubstanz zurückgezogen hat. so dass ein konischer Hohlraum übrig bleibt.
B = feingestreiftes, reichlich mit Kernen durchsetztes Bindegewebe, welches continuirlieh mit dem Sarcolemma zusammenhängt. Es ist durch absichtliche starke Zerrung des Präparates beträchtlich in die Länge gedehnt, so dass die Grenze der elastischen Fasern des weissen Streifens Ej viel weiter vom Ende des Sarcolennnas entfernt erscheint, als dies eigentlich für gewöhnlich der Fall ist. Dieses Präparat wurde deshalb abgebildet, um zu zeigen, dass die Muskelfaserenden nicht unmittelbar mit dem elastischen Streifen Zusammenhängen, sondern dass dieser Zusammenhang durch Bindegewebe vermittelt wird, und dass somit die elastischen Streifen wahre »Inscriptiones elasticae« der Bauchmuskelsehnen darstellen.