﻿680 Mittheilungen aus dem physiologischen Privntlahoratoriuin in Prag.
bracht, welche an der Stativstange der ganzen Vorrichtung in senkrechter Richtung verschoben und in jeder Höhe durch das Schräubchen p fixirt werden kann.
Das umfallende Schiffchen findet auf dem einen oder dem anderen Arm m m' der Gabel einen Stutzpunkt und gelangt in schiefer Stellung zur Ruhe. Je tiefer die Gabel herabgeschoben wird, desto schiefer stellt sich das Schiffchen, je höher die Gabel steht, desto geringer ist die Schiefstellung.
Oeffnet man den Hahn des Wasserbehältnisses, so kann das Wasser wegen der Schiefstellung des Schiffchens nur in das eine der beiden Fächer fliessen. Es sammelt sich daselbst so lange an, bis es dieser Hälfte des Schiffchens das Uebergewicht verschafft. Das Schiffchen kippt endlich um und wird in seiner Bewegung durch den diesseitigen Arm m der Gabel in genau derselben aber in entgegengesetztem Sinne schiefen Stellung gehemmt, in welcher es im Beginne des Versuchs durch den jenseitigen Gabelarm m' festgehalten wurde.
Fig. 1. Der Apparat zur Erläuterung der Innervationsvorgänge rhythmisch wirkender automatischer Centralorgane.
A Wasserbehälter, .ff Ilahn, k Kautschukrohr, t Glasröhrchen, a hölzerner Arm, S zweifächeriges Schiffchen, s dessen Scheidewand, b b dessen Basis, d ein an dieselbe befestigter Kork mit Querbohrung, durch welche eine Glasröhre gesteckt ist, tt' Träger der Glasröhre, die als Axe dient, um die sich der querdurchbohrte Kork und das Schiffchen drehen, 6'eine hölzerne, durch das Schräubchen/» an der Stativstange in beliebiger Höhe feststellbare Gabel, mm' deren
Arme, li weiter Holztrichter, 6'graduirter Cylinder.