﻿701) Mittheilungen aus dem physiologischen Privatlaboratorium in Prag.
nun so in der Nähe der pulsirenden Arterie aufgesetzt, dass die Axe parallel mit dem Verlauf der Arterie ging und der eine oder der andere der Hebelarme die Pulsationen empfangen musste. Die Messinggabel wurde entweder mit der Hand festgehalten oder in ein Messingsäulchen festgeklemmt, welches an einer Metallplatte mit Band und Schnalle — in horizontaler Richtung verstellbar — fixirt werden konnte s. Fig. 4 .
Fig. 4. Pulsspiegel mit längerer oder kürzerer Binde; « Lederriemen oder Seidenband, b Metallplatte mit der Schnalle, s Messingsäulchen im Falz der Metallplatte verschiebbar, r Schräubchen zum Feststellen, g Gabel, durch die Schraube m unter jedem Neigungswinkel festzuklemmen, p Pulsspiegel.
dessen Dreliungsaxe durch die Stahlspitzen der Gabelarme geht.
Der Einfachheit wegen und um den Pulsspiegel an den meisten Körpertheilen bequem anlegen zu können, gab ich endlich der Gabel die Form des oben beschriebenen Drahtbügels s. Fig. 5; .
Was die Eigenschwingungen des Pulsspiegels betrifft,
keinem aus
träger Masse
r
Fig. 5. Pulsspiegel mit dem Messingbügel; p Pulsspiegel, B Messingbügel, a, a' Häkchen zur Fixirung der. Befestigungsbänder, l auffallende, V reflectirte Lichtstrahlen.
welche bei bestehenden Fühlhebelapparat absolut zu vermeiden sind, so sind dieselben offenbar schon wegen der Leichtigkeit und Kürze des Hebels geringer, als bei dem Marey’sehen und ViERORDTSehen Instrumente.
Die Reibung der Theile des
Apparates unter sich ist sehr gering, höchstens so gross, um etwaige Eigenschwingungen möglichst zu verhüten, aber keinesfalls gross genug, um dem schwachen Motor gegenüber schädlich zu werden.