﻿Mitthoilungen aus dem physiologisch«! Privatlaboratorium in Prag. 70S!
Ich lasse beispielsweise zwei Versuchsreihen folgen.
D—R.
Versuehs- Nr.	Puls-Nr.	Verspätungsintervall in Bruchtheilen 1 Sec.	Mittel aus 20 Einzel-beobaclitungen.
XIII	ii	0,024	
	ui	0,021	
	IV	0,015	
	V	0,019	
	VI	0,021	
	VII	0,031	
	VIII	0,024	
	IX	0,000	
	X	0,020	
	XI	0,007	
			
			(I.UJo io6C.
XII	1	0.035	
II		0.019	
	III	0.027	
	IV	0,007	
	V	0,036	
	VI	0,011	
	VII	0.O0S	
	VIII	0,014	
	IX	0,010	
	X	0,010	
ßi Messung der Verspätungsintervalle zwischen dem Herzstoss und dem Puls der Art. radialis und der A rt. do rsal is peil is.
Diese Messung führte ich aus. theils um diese Verspätungsintervalle an und für sich kennen zu lernen. theils um das eben gefundene Verspätungsintervall zwischen dem Puls der Art. dorsalis pedis und jenem der Art: radialis aus der Differenz der jetzt zu bestimmenden Intervalle berechnen und controliren zu können.
Um den Makex sehest Sphygmographen. welcher eigentlich nur zur Application an der Radialis eingerichtet ist. bequem zur Darstellung der Herzstosscurve verwenden zu können, liess ich mir ein an den Tisch festzuschraubendes Gestell aus hartem Holz machen, an welchem der Sphygmograph unverrückbar in der Weise befestigt wurde. dass die durch den Herzstoss emporgehobene Stelle der Brustwand oder ein auf dieselbe gesetztes Stäbchen sicher gegen die starke elastische Feder des Sphygmograplien angestemmt werden konnte.
Das Gestell hatte übrigens so grosse Dimensionen. dass es auch ganz sicher und bequem auf den Schooss genommen und mit den Armen an die Brust gedrückt werden konnte.