﻿Mittheilungén aus dem physiologischen Privatiaboratorium in Prag.
713
3. Carotis und Dorsalis pedis.
D —C.
Versuchs-	Puls-Nr.	Verspätungsintervall in	Mittel aus 20 Einzel-
Nr.		Bruclitheilen 1 Sec.	beobachtungen.
XXIX	I	0,17S	
	11	0,161	
	III	0,097	
	IV	0,116	
	V	0,129	
	VI	0,103	
	VII	0,101	
	VIII	0,073	
	IX	0.160	
	X	0,115	
	XI	0,110	0.117 Sec.
			
XXX	I	0.107	
II		0.100	
III		0.109	
IV		0.100	
V		0,116	
VI		0,1 Ol	
VII		0,nV>S	
VIII		0,115	
IX		0,121	
Sämmtliche in a. ß und y zusammengestellten Versuchsreihen wurden in einer Zeit angestellt, während welcher mein Puls eine fieberhafte Frequenz von SO—95 in der Minute hatte.
Geht mau die mitgctheilten Tabellen genauer durch. so erkennt man sofort, dass die einzelnen Werth c der Verspätungsintervalle in einer und derselben Versuchsreihe sehr beträchtlich von einander abweichen.
Ohne die Möglichkeit einer in kurzer Zeit, ja selbst von einem Pulsschlag zum andern etwa eintretenden Veränderung des Wertlies der Verspätungsintervalle innerhalb derselben Gefässstrecke im vorn-hineiu läugnen zu können, so wird man doch nicht anstelien die Schwankungen der Einzelbestimmungen zunächst der unvollkommenen Ausführung der Messungen zur Last zu legen.
Denn so vorwurfsfrei auch der Plan meiner Methode mit dem Sphygmographen ist. für die exacte wirkliche Ausführung finden sich eine Menge von Schwierigkeiten und Uebelständen, welche als Fehlerquellen die Schärfe und Uebereinstimmung der Einzelbeobachtungen mehr oder weniger beeinträchtigen müssen.