﻿Nachweis d. Erscheinung d. sog. Pulsverspätung beim Frosch etc. 741
lieh wahrnehmbaren und nicht blos theoretisch ableitbaren Form und Grösse.
Diese neue Thatsache lässt sich meines Erachtens nur dadurch erklären, dass die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Pulswelle beim Frosche entweder überhaupt absolut geringer ist als beim Mens c h e n. oder aber gegen die Peripherie hin, auf die Längeneinheit viel rascher abnimmt als bei diesem: denn würde weder das Eine noch das Andere der Fall sein, so könnte die Blutwelle, welche beim Menschen in einem kleinen Bruchtheil einer Secunde Bahnen von mehreren Fussen Länge durcheilt, beim Frosch keine so merkliche Zeit brauchen, um sich auf der kaum einige Centimeter langen Gelassbahn vom Herzen bis indie Gekrösarterien fortzupflanzen.