﻿7i>0 Feber den Spiritus asper und lenis, und über die Flüsterstimme etc.
Zur Entstellung eines Reibungsgeräusches oder /(-Lautes ist keine Gelegenheit gegeben und selbst das eigenthüniliclie, die erste explosive Eröffnung der Stimmritze begleitende akustische Phänomen, wird durch den sofort ansprechenden Ton verdeckt werden und für sich kaum noch untersolieidbar sein.
Die erörterten vier Fälle des Anlautes reduciren sich streng genommen auf z w e i. indem der vierte mit dem zweiten, und der dritte mit dem ersten hinsichtlich der physikalischen Bedingungen der Tonbildung vollkommen identisch sind. Im vierten und im zweiten Falle wird der Yocalton scharf und bestimmt eingesetzt und kommt so zu sagen explosiv zum Vorschein ^explosiver Ton): im dritten und im ersten Falle geht er hingegen aus einem Reihungsgeräusch hervor und ist a spirir t (a spi ri rto r To u . Zwischen den beiden letzten Fällen besteht nur der Unterschied, dass das dem Ton voraufgehende Reibungsgeräusch einmal in der zur /(-Lautbildung eingestellten Glottis entsteht und als ein gewöhnliches h beginnt ad a : das andere Mal in der bereits zur Tonbildung geeigneten Stimmritzenform hervorgebracht wird ad c) . und als das schon oben s. I. sub 4) erwähnte »schwache« Reibungsgeräusch auftritt, wobei es gleichgültig ist. oh diese Stimmritzenform durch Verengerung der ursprünglich unverschlossenen oder durch Eröffnung der ursprünglich geschlossenen Stimmritze erzielt wurde, sobald beides nur geräuschlos geschieht. Ist dies nicht der Fall, dann fällt entweder j eder Unterschied von der ad a erörterten Form des aspirirten Tones fort, oder es geht dem Reihungsgeräusch das Geräusch der explosiven Eröffnung der Stimmritze voraus, wobei es denn leicht geschieht, dass, wenn der Ton sehr rasch anspricht, die Aspiration ganz unhörbar wird und der vocalische Anlaut den explosiven Charakter annimmt. wie in dem ad d erörterten Falle.
Nachdem gezeigt worden ist, wie die physiologisch überhaupt möglichen Hauptformen des vocalischen Anlautes zu Stande kommen, hat es keine Schwierigkeit mehr, zu einer richtigen und klaren Einsicht in das eigentliche Wesen des Spiritus lenis — beiläufig bemerkt, eine höchst unpassende Bezeichnung für den darunter zu verstehenden physiologischen und akustischen Vorgang — zu gelangen.
Dass die alten Griechen mit dem Spiritus lenis den explosiven Vocalanlaut, wo der Ton mit dem eigenthümlichen akustischen Phänomen der ersten explosiven Eröffnung der Stimmritze, als der einzigen oft kaum merklichen) fremdartigen Beimischung, sofort in ganzer Stärke und Reinheit hervorbricht, bezeichneten, halte ich nämlich für