﻿lieber mechanische Reizung des Nervus vagus beim Menschen.
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den Druck auf die arteriellen und venösen Gefässstämme des Halses hervorrufen lassen und nickt ausschliesslich durch den Druck auf jene Stelle, welche von der Vagushahn durchschnitten wird und durch eine etwas abnorme Beschaffenheit ausgezeichnet ist : andererseits aber gar nicht hervorrufen lassen, wenn der Fingerspitzendruck so massig und so sehr auf jene Stelle beschränkt aus-getibt wird, dass die Blutlaufstörungen viel zu unbedeutend ausfallen, um irgend eine sichtbare Wirkung hervorbringen zu können. Ist es also schon von vornherein fraglich, ob beschränkte Hemmungen des Blutlaufs in den Gelassen einer Halseshälfte überhaupt im Stande sind solche Veränderungen des Herzschlages zu veranlassen, wie die. welche in meinem Druckversuch jedesmal auftreten, so beweisen die mitgetheilten Thatsachen, dass sie in unserem speciellen Falle geradezu unmöglich der wahre und wirkliche Grund dieser Veränderungen sind und sein können. Höchstens wird man ihnen unter Umständen einen zufälligen und untergeordneten Einfluss auf das Detail der Pulscurvenformen zuschreiben dürfen (vgl. oben sub II.
Alles wohlerwogen, wird demnach kaum Jemand noch geneigt sein zuzugeben, dass mein Versuch als Beweis für die Möglichkeit einer mechanischen Vagusreizung beim lebenden Menschen nicht überzeugend genug sein soll. Ich gestehe wenigstens, nicht ein-selien zu können, wie man vernünftiger Weise an dem Zustandekommen einer d i recten mechanischen Vagusreizung zweifeln darf, wenn man die unverkennbare, charakteristische Wirkung der Vagusreizung auf den Herzschlag beim Druck auf eine Stelle des Halses, wo der Vagus bekanntermaassen wirklich verläuft, jedesmal eintreten sieht, während alle anderen Erklärungsversuche dieser Druckwirkung thatsäcklich völlig unbegründet und unzurei-e h end erscheinen müssen !
B. Zugleich mit dem Eintritt der beschriebenen Hemmung des Herzschlages habe ich in Folge jenes Druckes am Halse eine im Thorax und zwar scheinbar im Hilus der Lunge localisirte, eigenthiimlicli beklemmende Empfindung, welche mir ein tieferes Aufathmen zum Bedürfnils macht. Ja wenn ich die Athembewegungen nicht durch eine bewusste Anstrengung in unverändertem Gange fortsetze, so vertiefe ich unwillkürlich die Einathmuiig oder halte wohl auch die Athembewegnng in inspiratione ganz an.
Auch diese Erscheinungen lassen sich ungezwungen aus der durch die sttb A. besprochenen Veränderungen des Herzschlags sichergestellten mechanischen Heizung des V. vagus erklären, und zwar aus
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L'zerinak, Svliriflcn.