﻿lieber mechanische Reizung des Nervus vagus beim Menschen.
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tlieils zufällige Unregelmässigkeiten, wie sie beim Sphygmogra-phiren fortwährend Vorkommen, tlieils g e s e Fz m ä s s i g e Verschiedenheiten. welche durch wirkliche Unterschiede in der Auslibung des Druckes hinsichtlich seiner Plötzlichkeit, seiner Stärke, seiner Richtung und seines j mechanischen Wirkungskreises oder Umfanges bedingt werden.
Als derartige Abweichungen sind zu betrachten :
1.	wenn z. B. nach dem Beginne des Druckes statt einer einzigen noch 2 oder 3 Pulsationen v o r dem definitiven längsten Herzstillstand zu Stande kommen (vgl. Fig. 4) — (was, wie ich mich überzeugte. von einer geringeren Plötzlichkeit und Stärke in der Ausübung und Wirkung des Druckes abhängt :
2.	wenn die Diastole, während welcher der Druck einzuwirken beginnt, schon eine geringe Verlängerung Fig. 1 oder Verkürzung (Fig. 2) erfahrt , statt wie in Fig. 3 vollständig unverändert und unbeeinflusst zu bleiben, welcher letztere Fall offenbar das reine, durch unberechenbare Z u f ä 11 i g k e i t c n uuverdeckte Vcrsuchsresultat darstellt : und endlich
3.	wenn in jenen Fällen, wo zwischen dem Beginne des Druckes und dem Eintritt der längsten Diastole immer nur noch ein Pulsschlag zu Stande kommt, dieser letzte Pulsschlag meist etwas grösser ausfällt als die vorhergehenden, was sich ungezwungen aus einer stärkeren Compression der Carotis iu Folge der zufälligen Richtung des Druckes erklären dürfte.
Wer erkennt liier nicht. trotz aller Abweichungen in j e der ein -zeinen Curve, die charakteristischen Wirkungen1 einer Vagusreizung
1 Bekanntlich ist es Pflügers Verdienst, genauer die Art der allerersten Veränderungen des Pulsscldags studirt zu haben, wie sie bei Thieren nach der bekannten Beizung der Vagi wahrzunehmen sind. Pflügers Curven. die er durch eine am Herzen selbst angebrachte Vorrichtung aufschreiben liess, ergaben das ausnahmslose Resultat, dass nach dem Augenblicke der Vagus-Beizung noch zwei Wellengipfel kommen, welche sich in Nichts von den vorhergehenden unterscheiden, bevor die erste Spur sichtbarer Wirkung der Vagusreizung eintritt, die in einer zeitlichen Verzögerung des motorischen Effectes besteht. Diese Angabe ist jedoch nach meinen demnächst zu veröffentlichenden Untersuchungen insofern falsch, als unter gewissen Bedingungen des Versuches immer nur noch ein einziger Wellengipfel nach dem Augenblick der Reizung kommt, bevor die erste unverkennbare und unzweifelhafte Wirkung der Vagus-Reizung eintritt, wie bei meinem Druckversuch. (Vgl. Fig. 2 und lies. Fig. .V