﻿796 Beschreibung einiger Verrichtungen zu physiologischen Zwecken.
tel zur sichersten Fixirung des Kaninchenkopfes in jeder beliebigen Lage und Stellung sei. und statt des bisher üblichen eben so lästigen als zeitraubenden Bindens ganz allgemein und ausschliesslich in Gebrauch genommen zu werden verdiene.
Mein Kopfhalter, den Dogiel in vergrössertem Maassstabe auch für kleinere Hunde passend ausführen liess, besteht aus drei Hauptstücken. zwei Bügeln und einem Stift : erstere ergreifen den Kopf, wie eine Zange über die Schnauze weg von vorne her. und werden durch das Anziehen einer Schraube gegeneinander gepresst, während der Stift hinter den geschlossenen Vorderzähnen in querer Lichtung durch den Mund und die Bohrungen der Bügel geschoben wird, um das Abgleiten der Zange zu verhindern.
Fig. I der beigegebenen Tafel stellt den einen Bügel dar, dessen vorderes Ende die um eine horizontale Axe auf- und niederschlagbare Schraube (s. mit geflügelter Schraubenmutter ■$») trägt, welche zum Zusammenpressen der beiden zangenartig wirkenden Bügel dient. Am linken Schenkel dieses Bügels befindet sich ein rechtwinklig angesetzter Zapfen ; : . welcher innen hohl ist; und welchem gerade gegenüber im rechten Schenkel eine penetrirende Bohrung entspricht, die nach innen i und nach aussen u durch röhrenförmige Ansätze verlängert wird. Eine nach innen vorstehende röhrenförmige Verlängerung. die man bei v hervorragen sieht, liât auch die Bohrung des inwendig hohlen Zapfens : .
Fig. 2 ist der andere Bügel, in dessen Seitenschenkeln genau an derselben Stelle, wo die innern röhrenförmigen Ansätze der Bohrungen des ersten Bügels Fig. 1. i und v sind, je ein Loch r' angebracht ist. von aussen gross und tief genug, um jene Ansätze in sich aufnehmen zu können, ohne dass sie innen hervorstehen.
Am linken Schenkel. hinten wo er sich nach unten biegt, ist ein horizontaler, solider Zapfen s', befestigt und nach vorne zweigen sich von den beiden Schenkelenden /,. k' solche Zapfen ab -:2, s:i . Dieser Bügel bildet keinen geschlossenen Lahmen, wie der erste, sondern klafft nach vorne zwischen den eigentlichen Schenkelenden in Form einer geradlinigen Spalte sp . die zur Aufnahme der Schraube Fig. 1. s bestimmt ist, und die Schenkel des Bügels federn macht, so dass sie iifs Innere des ersten Bügels hineingezwängt und mit ihren Löchern auf die röhrenförmigen Verlängerungen (r, i. Fig. 1) der Bohrungen desselben aufgesetzt werden können.
Beide Bügel bilden sodann zweiarmige, um eine hohle Axe drehbare Hebel, welche eine Art Zange zusammensetzeii 's. Fig. 3).
In die hohle Axe. um die sich beide Bügel drehen lassen, passt