﻿S(JO Beschreibung einiger Vorrichtungen zu physiologischen Zwecken.
n. n), welches senkrecht an einem Hälschen h, h') sitzt, das auf eine zwischen Spitzen gehende horizontale Axe [a. a) aufgeschoben ist. Die Axenlager werden durch messingene Träger [g, g') gehalten, welche nahe am vordem Rande eines polirten Brettchens B in gerader Linie nebeneinander eingelassen sind. In dem Brettchen, hinter den Trägern, ist eine breite Furche (F) ausgestemmt, in welcher ein Schieber |.S) gleitet, auf dem senkrecht eine metallene Tragstange (T) steht.
Diese Stange trägt vermittelst der federnden Hiilse [II) eine horizontale Glas- oder Metallplatte [P\ die zur Unterlage des pulsirenden Froschherzens bestimmt ist, und vorher etwas erwärmt und mit Serum befeuchtet werden kann.
Zur Uebertragung der rhythmischen Bewegungen der beiden Herzabschnitte A und F, auf die Spiegelchen. ist an jeder Axe [u, «') und senkrecht zu derselben eine Madel d, d', befestigt, deren Spitze ein plattes Korkstückchen (o, o') trägt.
Man stellt nun die Vorrichtung, wie es die Abbildung zeigt, so ein, dass das eine Korkplättchen [o] auf die Kammer (Aj, das andere (o') auf die Vorkammer (F) des Herzens zu liegen kommt.
Bei jeder Systole muss nun das Korkplättchen und das in ihm steckende Nadelende gehoben werden, und in Folge dessen neigt sich, das betreffende Spiegelchen nach vorn: umgekehrt bei der Diastole.
Jetzt hat man nur noch die Spiegelchen so einzustellen, dass sie ein und derselbe Strahlenkegel beleuchtet und die rellectirten Lichtbilder. etwa in der Grösse, wie uns die Mondscheibe erscheint, neben oder übereinander auf eine entfernte weis» Wand fallen.
Beides ist leicht zu erreichen, indem einerseits die Spiegelchen durch Verschieben und Drehen des Hälschens Ol, K) auf den Axen [a. a) einander genähert und unter beliebigen Winkeln gegen den Horizont geneigt, durch Drehungen um die Stäbchen n, n') aber mit ihren Reflexionsebenen parallel oder nicht parallel gestellt werden können : anderseits aber durch Vergrüsserung des Divergenz winkeis der Lichtstrahlen und der Entfernung der auffangenden Wand von den Spiegelchen jede beliebige, Grösse der Spiegelbildchen zu erzielen ist.
In Fig. (> habe ich die ganze Anordnung der Demonstration bei künstlicher Beleuchtung skizzirt.
Bei B erkennt man die einer Laterna magica ähnliche Beleuchtungsvorrichtung , bei C das Kardioskop, unverhältnissmässig gross und im Profil gezeichnet, um die Stellung der Spiegelchen, die Lage der Nadeln mit den Korkplättchen auf den Herzabschnitten und den (Ring der Lichtstrahlen deutlich sichtbar zu machen.