Der elektrische Doppelhebel. 	825


doch will ich die gemachten allgemeinen Auseinandersetzungen nach-
trglich durch einige Zeichnungen illustriren.


1. Zweiarmiger Doppelhebel.
	Vgl. Tafel 27, Fig. 1 A. Der Punkt e ist die Projection der mathematischen
Linie uni welche beide Hebel - sowohl der primre (p als der, secundre
(s( - ihre Drehungen innerhalb des punktirten Kreisabschnittes ausfhren. 
Beide
Hebel stehen parallel und horizontal und berhren sich weder an der Contact-
schraube (c( noch an dein Gegenkntchen oder der Gegenschraube ig).
	Fig. 1 B zeigt, wie der primre Hebel in irgend einem Phasenmomente seiner
hingehenden Bewegung die Spitze der Contactschranbc (c( erreicht hat und be-
rhrt. Die Richtung der Bewegung und die Lnge des in dieser Richtung zurck-
gelegten Weges sind durch einen Pfeil angedeutet. Indem der primre Hebel
seinen Weg fortsetzt, nimmt er den bisher unbewegten secundren Hebel mit,
whrend die Berhrung an der Contactschraube fortdauert.
In Fig. I C hat der primre Hebel seinen Hingang bereits vollendet und den
secundren Hebel ans seiner horizontalen Anfangsstellung in die 
Endstellung fr
die hingehende Bewegungsrichtung (vgl. den Pfeil gebracht. Im nchsten Mo-
ment Fig. 1 D( beginnt der primre Hebel seine rcklufige Bewegung (vgl. den
kurzen Pfeil, dessen Spitze nach unten sieht und da der secundre Hebel, 
durch
das Minimum von fein regulirbarer Reibung, mit welcher er in seinen 
Axenlagern
geht, in der bei Beendigung der aufsteigenden Bewegung gewonnenen Stellung
festgehalten wird, so wird genau in diesem Momente Be ginn des Rck-
gangs( die Berhrung an der Contaetsehranbe unterbrochen.
	Der secundre Hebel verbleibt nun so lange in seiner vorgeschobenen Stel-
lung, und es findet wieder wie in Fig. 1 A gar keine Berhrung zwischen 
beiden
Hebeln statt (vgl. Fig. 1 D; , bis dass der primre Hebel bei Fortsetzung 
seiner
rcklufigen Bewegung mit seiner Gegenschraube an den secundren Hebel stsst
(vgl. Fig. 1 E). Unter Fortdauer der Berhrung beider Hebel am Gegensehrub-
ehen nimmt jetzt der primre den bis dahin ruhenden seenndren bis zur 
Vollen-
dung der rcklufigen Bewegung nut, (vgl. Fig. 1 F.( Tin Moment, wo nun der
primre Hebel die Richtung seiner rckgngigen Bewegung (vgl. den kurzen 
Pfeil
mit aufwrts gerichteter Spitze in Fig. 1 G( umkehrt (Beginn des Hing an g 
5),
wird die bis dahin fortdauernde Berhrung am Gegenschrubchen - und damit
berhaupt wieder j e d e Berhrung der beiden Hebel fr so lange unterbrochen
(vgl. Fig. 1 G(, bis endlich der primre Hebel bei Fortsetzung seines Weges 
gegen
die Contaetsehraube stsst vgl. Fig. 1 H( und nun wiederholt sieh das 
beschrie-
bene Spiel immer wieder von Neuem.
	Die Unterbrechung der Berhrung - am Gegenschrubchen einer-, an
der Contaetschraube andererseits - der beiden Hebel fllt stets genau mit dem
Moment der Umkehr der Richtung der zu registrirenden pendelartigen Bewe-
gung zusammen, also mit dem Beginn der her- oder der hingebenden Bewegung;
whrend die Herstellung der Berhrung der beiden Hebel am Gegensehrub-
chien einer- an der Contaetsehraube andererseits, gewissen Phasenmomenten der
hingebenden und der rcklufigen Bewegungsrichtung entspricht.
	Fllt z. B. die Unterbrechung der Berhrung an der Contaetschraube mit
dein Beginn der rcklufigen Bewegungsrichtung zusammen, so folgt hierauf zu-
nchst die Herstellung der Berhrung am Gegenselirubehen und markirt ein sp-
teres Phasenmoment dieses Rckganges; dann kommt es zur
Unterbrechung der
