826 	Der elektrische Doppelhebel.
Berhrung am Gegenschrubchen, und diese entspricht dem Beginn der entgegen-
gesetzten Bewegung- also dem Beginn des Hingangs, - und schliesslich kommt's
zur Herstellung der Berhrung an der Contactschraube, welche einem spteren
Phasenmoment dieses Hingangs entspricht u. s. w.
2. Einarmiger Doppelhebel.
	Das Spiel und die Reihenfolge der Herstellung und Unterbrechung der Be-
rhrung an der Contactschraube und an dem Gegensehrubchen bei dem ein-
armigen Doppelhebel ist genau ebenso wie beim zweiarmigen (vgl. Fig. 2 A-tI
und Fig. 3 A-F) ; hierber bedarf es keiner weiteren Worte, dagegen will ich
noch kurz angeben, in welcher Weise ich beim einarmigen Doppelhebel Contact-
schraube und Gegenschrubchen habe anbringen lassen, um das Mitgenommen-
werden des secundren Hebels zu sichern.
	Man findet oben, in der aus meiner vorjhrigen Abhandlung citirten Stelle
schon erwhnt, dass ich dies in der Weise bewerkstelligen liess, dass an 
einem
der beiden Hebel ein Bgelchen angebracht wurde, welches entweder das Gegen-
sebrnbehen oder die Contaetschraube, oder beide trgt. Im Allgemeinen kann
diese Anordnung durch Fig. 3 erlutert werden, in der die gleichen Buchstaben
die gleichen Bewegungsmomente und die gleichen Bestandtheile wie in den 
frhe-
ren Figuren bezeichnen. Das freie Ende des primren Hebels ist einfach 
bgel-frmig auf- und unigebogen, 
und trgt, genau gegen einander ber, die Contact-
schraube )c) und das Gegensehrubehen )g). -
	Seither habe ich aber noch eine wesentlich andere Anordnung versucht,
welche ich jedoch - nur der Vollstndigkeit wegen - hier nicht unerwhnt
lassen will, da ich sie in der weiter unten zu beschreibenden Vorrichtung 
nicht
verwerthet habe.
	Bei dieser Anordnung sind beide Hebel, der primre sowohl, wie der secun-
dre, ein a r mi g; sie bilden zusammen aber eine zw cia r m i g e 
Hebelvorrichtung,
indem sie als je ein Arm an einer und derselben Metallaxe sitzen. Der primre
Hebel ist fest mit der Axe verbunden; der secundre hingegen steckt mit einem
Minimum von regulirbarer Reibung nur lose auf derselben, so, dass der erstere
durch die ihm mitgetlieilten Bewegungen die Axe in ihren Zapfenlagern auf- 
und
abdrehen kann, der letztere aber so lange genau mitgehen mnss, bis er gegen 
ein
festes Hinderniss stosst und davon in unvernderlicher Stellung festgehalten
wird, whrend sieh die Axe weiterdreht und der primre Hebel seine Excursion
in der begonnenen Richtung vollendet.
	Das feste Hinderniss, an welchem der secundre Hebel stehen bleiben muss,
ist nun einerseits die Contaetschraube, andererseits die Gegensehranbe; 
keines
von beiden Hindernissen, zwischen denen der seeundre Hebel hin- und hergebt,
ist hier jedoch an einem der Hebel befestigt, sondern an einem besonderen
Bgel, (vgl. Fig. 3 M), der an dem Gestell, welches die, mit dem einen Pol 
der
Kette leitend verbundene Gabel fr die Axenlager trgt, - (selbstverstndlich
elektrisch wohl isolirt, und mit dem anderen Kettenpol leitend verbunden;: - 
an-
geschraubt ist. In Fig. 3 bedeutet p = den primren, a = den seeundrcn 
Hebel,
e = die Projection der mathematischen Linie, um die sieb die 
gemeinschaftliche
Metallaxe dreht; 31 = den Bgel, mit c der Contaetschranbe und g der Gegen-
schraube; bei A Berhrung des secundren Hebels mit der Contaetsehranbe;
bei B Vollendung des Hinschwungs des primren Hebels, whrend der seeun-
dre Hebel ruhig in Berhrung mit der Contaetschranbe bleibt, indem sieh die
