﻿Der elektrische Doppelhebel.
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Metallaxe in dem Ringe, mit welchem er auf ihr sitzt, weiterdreht; die Hebel welche bei A in einer geraden Fluchtlinie standen, bilden nun einen nach oben offenen stumpfen Winkel (a) mit einander, und behalten denselben, in Folge des Minimums regulirbarer Reibung, mit welcher der secundäre Hebel auf der gemeinschaftlichen Metallaxe schleift, so lange bei, bis der secundäre Hebel an das Gegenschräubchen stösst, von wo ab sich der Winkel a bis zur Vollendung des Rückschwungs des primären Hebels allmählich in dennach unten offenen stumpfen Winkel %' verwandelt. Bei C Rückschwung des primären Hebels bei unterbrochener Berührung an der Contactschraube ; der Beginn dieser Unterbrechung fiel genau mit dem Beginn des Rückschwungs zusammen; bei D Berührung des secun-dären Hebels mit der Gegenschraube, im weiteren Verlauf der rückgängigen Bewegung; bei E Vollendung des Rückschwungs bei fortdauernder Berührung an der Gegenschraube. Bei F endlich hat die Unterbrechung der Berührung an der Gegenschraube im Momente der Umkehr der Bewegung des primären Hebels (vgl. den Pfeil; so eben erst stattgefunden.
II.
In Erwägung der ausserordentlich mannigfaltigen Anwendbarkeit und Brauchbarkeit des elektrischen Doppelhebels zu physikalischen und physiologischen Zwecken, wollte es mir seither wünschenswerth und verdienstlieh erscheinen, eine solche Form des elektrischen Doppelhebels zu ersinnen, welche als eine Art Uni v ersal-C ontact-Vorriclitung unter allen Umständen und in allen Fällen, wo sie unentbehrlich ist, leicht, bequem und sicher angewendet werden könnte, ohne dass man nütliig hätte etwas anderes zu thun, als sie an einem passenden Träger zu befestigen und die bewegten Tlieile so mit ihr in Verbindung zu setzen, dass sich die zu registrirenden Bewegungen mit oder ohne Vergrösserung oder Verkleinerung exact und sicher auf dieselbe übertragen.
Ich erlaube mir eine ausführliche Beschreibung jener handlichen Form des elektrischen Doppelhobels, — durch Abbildungen erläutert — im Folgenden zu geben, bei welcher ich nach langem Brobiren und l'eberlegen stehen geblieben bin und von welcher ich mir versprechen zu können glaube, dass sie den angedeuteten Anforderungen möglichst genügt. Möge sie eine ähnliche weite Verbreitung und häufige Verwendung im Kreise der Experimental-Physiologen finden, wie der »Kaninchenkopfhalte», welchen ich vor einigen Jahren angegeben und a. a. O. S. 235, in den Sitzber. der k. Akad. d. Wiss. zu Wien beschrieben habe.
Das Grundstück der ganzen Vorrichtung vgl. auf der Tafel Fig. 4, Fig. 5, Fig. 6 ist ein vierkantiges Prisma H von isolirender Kammmasse (Hartgummi;, dessen Querschnitt ein Quadrat von 10 mm Seite ist. und dessen Länge oder Höhe 19 mm beträgt.