﻿82S
Der elektrische Doppelhebel.
Im Mittelpunkt der einen Langfläche sitzt ein starker eylin-drisclier Dorn D . vermittelst welches die ganze Vorrichtung an einem, dem speciellen Zwecke der Verwendung entsprechenden Träger befestigt werden kann.
Eine mit der ersten rechtwinkelig zusammenstossende zweite Langfläche des Hartgummiprisma’s besitzt eine vertiefte 4eckige Stelle (Fig. 5 A. von vorn 8, e, p, v; B, von oben 3, e zu sehen , und in diese ist eine Messingplatte II'”. Fig. 4, Fig. 6 eingelassen, welche in zwei parallele senkrecht nach unten frei vorstehende Arme U', II" ausläuft. Die äussersten Enden dieser Arme tragen feine Schräubchen, zwischen deren nach innen gewendeten Spitzen eine horizontale Me-tallaxe II, Fig. 4 A von vorn, C in seitlicher Projection) mit grösster Leichtigkeit sich drehen lässt. Die eine Hälfte (p) der Metallaxe II hat die Gestalt eines vierkantigen Prisma von quadratischer Basis, auf dessen oberer freier Fläche vermittelst einer Schraube ein Metallstäbchen befestigt werden kann, wovon später. Die andere Hälfte d dieser Axe ist genau cylindrisch, und glatt polirt. Auf dieser glatten Hälfte schleift das freie untere Ende eines zarten langen Metallfeder-chens, [F' Fig. 4 A von vorn. B von der Seite), dessen oberes Ende an der, dem Hartgummiprisma zugewendeten Fläche der Messingplatte (//)'" befestigt ist. Die Schraube (2 Fig. 4) erlaubt das zarte Metallfederehen mehr oder weniger zu spannen oder ganz abzuspannen, wodurch der Druck, mit welchem es auf der zylindrischen Hälfte (c) der Axe 11 schleift — und demgemäss der Grad der Reibung, mit welcher die Axe bei ihrer Drehung zwischen den Spitzen geht, beliebig gesteigert oder vermindert, ja endlich ganz aufgehoben werden kann. ’Weiter oben als diese Stellschraube zur feinen Regulirung des Reibungs-federchens befindet sich ein zweites Schräubchen (2' Fig. 4), das zur Anklemmung des hakenförmig umgebogenen und plattgeschlagenen Endes eines Poldrahtes dient.
Sämmtliche bisher beschriebenen Bestandtheile beziehen sich auf den mit einem Minimum von Reibung drehbaren secundären Hebel unserer Vorrichtung, welcher durch das vorerwähnte später zu beschreibende Metallstäbchen dargestellt wird.
Der primäre Hebel, welcher ebenfalls aus einem Metallstäbchen besteht, wird an eine zweite Axe (I Fig. 5, Fig. 6 angeschraubt. Diese dreht sich mit äusserster Leichtigkeit zwischen den Spitzen feiner Schräubchen, hat aber eiue verwiekeltere Gestalt, als die Axe II des secundären Hebels.
Sie ist nur an dem einen Ende (?j, auf wenige Millimeter, genau