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Der elektrische Doppelhobel.
von Märey) mit einer Stahlschneide versieht nnd vermittelst dieser gegen die untere Kante des prismatischen Fortsatzes wirken lässt.
Stahlschneide und Kante sind über Kreuz zu stellen und berühren sich daher nur in einem Punkte. Indem durch die fein regulirhare Spannung der Relaisspiralfeder1 F Fig. 5 C und Fig 6 A) der prismatische Fortsatz continuirlich, und mit beliebiger Festigkeit gegen die Stahlschneide angedrückt wird, so ist eine Unterbrechung der innigen punktförmigen Berührung beider Bestandtheile ausgeschlossen und die exacte Uebertragung der Bewegung auf den primären Hebel unter allen Umständen gesichert. Zugleich ist hierbei eine Vergrösse-rung der ursprünglichen Bewegung möglich, denn je näher der Be-rührungs- und Angriffspunkt an der Kante des prismatischen Fortsatzes der Umdrehungsaxe, 7. liegt, je länger dagegen zugleich die Contacthebel sind, d. h. je weiter von der Umdrehungsaxe entfernt die Schliessung und Lösung des elektrischen Contactes stattfindet, desto stärker muss die Vergrösserung der übertragenen Bewegung sein, welche am Contactpunkte der Hebel stattfindet.
Sind die Excursionen, welche die ursprünglich bewegten Theile machen, gross, wie bei den Athembewegungen, so kann man bei der L ebertragung auf eine Vergrösserung derselben verzichten ; ja es kann unter Umständen vortheilhafter werden, eine Verkleinerung derselben zu bewirken. Zu diesem Ende braucht man nur auf den prismatischen Fortsatz ein Verlängerungsstäbchen aufzustecken und zu befestigen und das freie Ende desselben vermittelst der Feder F gegen die Stahlschneide zu pressen oder durch Gelenke mit den bewegten Theilen zu verbinden.2 Der Spielraum zwischen den Spitzen der Contact- und der Gegenschraube muss natürlich entsprechend verkleinert werden.
1	Solcher Spiralfedern muss man mehrere von verschiedenen Widerstandsgraden haben, um die dem Zwecke entsprechendste aussuchen und einhängen zu können. Zuweilen kann man sie ganz entbehren.
2	Beiläufig will ich hierangeben, dass ich schon vor mehreren Jahren, vermittelst meiner älteren elektrischen Doppelhebel die Bewegungen der Middel-DORPFFschen Herznadel in der zuletzt erwähnten Weise auf den primären Hebel übertragen und sehr genau registrirt habe. Zu diesem Ende hatte ich einen steifen Strohhalm einerseits mit dem freien Ende der Herznadel, andererseits mit dem primären Hebel selbst der Contactvorrichtung welche damals keinen prismatischen Fortsatz besass, gelenkig verbunden und horizontal gestellt, während der primäre Hebel an seiner Axe nach unten hing und, da er dieselbe Länge hatte wie das freie Ende der Herznadel, und ursprünglich parallel zu diesem eingestellt worden war, die durch die In-und Exspiration bedingten grossen Neigungsändethngen der Herznadel genau mitmachte, ohne jedoch in der exacten Markirung der Pulsschläge gehindert zu werden. — Diese Neigungsänderungen der Herznadel in