830 	Der elektrische Doppelhebel.


und der quadratischen Endplatte 1" wohl leicht drehbar, aber in ver-
tikaler Richtung vllig unverschiebbar feststecken. Die Folge davon
ist, dass durch Drehen am Kopfe der langen Schraube i jenes Messing-
stuck (in), je nach der Richtung in der man dreht, an dem Gabelarm
hinauf oder heruntergefhrt wird, wodurch die Relaisspiralfeder F
mehr an- oder abzuspannen ist.
	Ganz ebenso, wie das Sehrnbehen (2' Fig. 4) den hakenfrmig
umgebogenen und plattgeschlagenen einen Poldraht anklemint, um den
seeundren Hebel durch seine Axenlager und das schleifende Feder-
ehen F' in leitende Verbindung mit der Kette zu bringen, in derselben
Weise dient das Selirubelien Fig. 5) dazu, um vermittelst der Axen-
lager und Relaisspiralfeder F, die leitende Verbindung zwischen dem
primren Hebel und dem anderen Pol der Kette herzustellen.
	Nun bleiben nur noch die beiden Hebel selbst zu beschreiben,
von denen der eine, und zwar der secnndre (8, Fig. 6), wie gesagt,
an die prismatische Hlfte )p) der mit fein regulirbarer Reibung ge-
henden Axe Ii vermittelst des Sehrubchens 1" (Fig. 6 B) anzusehrau-
ben ist, whrend der andere, der primre (P, Fig. 6) vermittelst des
Sehruhehens s" (Fig. 6 C), innen in dem Bgel (b) der Axe I dort be-
festigt wird. wo sieh die seichte Vertiefung (a) Fig. 5 A findet, so dass
er dein seeundren genau gegenbersteht vgl. die Projection P, 8,
Fig. 6 A. Vorderansicht der ganzen Vorriehtung). Ich habe zwei-
arraige (Fig. 6 B und einarmige (Fig. 6 C Hebelpaare von verseltie-
deuer Lnge und Strke anfertigen lassen. Bei den einarmigen ist das
freie Ende des primren Hebels P bgelfrmig auf- und umgebogen
und trgt. einander gegenber, sowohl das Contact- als das Gegen-
sehrubehen s', s"), wahrend hei den zweiarmigen jeder Hebel
sein eigenes Sehrubehen trgt. Zn jedem Apparat gehren drei
solche Sehrubehen, von denen zwei aus Metall sind und Platinspitzen
haben, whrend Eines ganz aus nicht leitender Substanz verfertigt
ist, oder doch eine Spitze von Hartgummi oder Elfenbein besitzt. Wo
die Sehruhehen den gegenberliegenden Hebel zu berhren haben,
sind kleine Platinbleehe an demselben aufgelthet.
	Die Hebel selbst bestehen aus Messing oder, der Leichtigkeit des
Materials we--en aus Aluminium. Die Oeffnungen in denselben,
welche zur Aufualnue der Contact- und Gegensehrubehen bestimmt
sind, sind an allen vollkommen gleich, so dass die drei Sehrnbehen,
welche zu jedem Apparat gehren, beliebig vertauscht und eomhinirt
werden knnen. Sind beide Sehrubehen, die man anwendet, von
Metall. dann erhlt man, wie aus den Eingangs mitgetheilten Bemer-
kungen ber das Spiel des elektrischen Doppelhebels hervorgeht -
