﻿Nachweis echter hypnotischer Erscheinungen bei Thieren.
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Momente bei Hervorbringung der zu beobachtenden neuro-physiologi-sehen Erscheinungen wäre.
Dies mag vorläufig dahingestellt bleiben. Dagegen habe ich hier noch den interessantesten Theil meiner Untersuchungen über das KiBCHEß’sche Experiment auseinanderzusetzen.
Es handelt sich um die Entscheidung der Frage : Hat der Kreidestrich in dem KißCHEß’schen Experiment irgend eine Bedeutung oder nicht ? — und wenn er eine hat — welche "?
Ich habe schon früher erwähnt, dass es mir nicht gelingen wollte. Tauben, welche ich wie die Hühner behandelte, indem ich sie längere Zeit in der Bauch- und Seitenlage festhielt, und ihren gerade gestreckten Hals und Kopf auf die Unterlage sanft niederdrückte, in jenen Zustand der Regungslosigkeit zu versetzen.
Ich versuchte es daher, die Tauben wie die kleinen Vögel zu behandeln, d. h. sie in der Rückenlage mit etwas nach hinten übergebogenem Kopf, den ich in der Ohr- und Kieferwinkelgegend zwischen Daumen und Zeige- oder Mittelfinger der einen Hand fasste, niederzuhalten.
Aber auch dieses Verfahren, welches bei den Vögelchen so wirksam ist, schien bei den Tauben zu versagen. Fast immer flogen sie fast augenblicklich auf und davon, so wie ich sie losgelassen und meine Hände entfernt hatte.
Ich bemerkte jedoch bald, dass die kurze Zeit, während welcher die Tauben nichtsdestoweniger ruhig in ihrer Stellung verharrten, nachdem ich sie losgelassen hatte, beträchtlich wuchs und sich zu Minuten ausdehnte, wenn ich die Finger der Hand, welche den Kopf hielt, zwar von einander that, um den Kopf loszulassen, die Hand selbst aber nur wenig zurückzog oder überhaupt gar nicht entfernte, während die andere den Rumpf haltende Hand schon längst ganz entfernt worden war.
Indem ich diese Spur neuer Thatsachen eifrig weiter verfolgte, entdeckte ich zu meiner Ueberrasclmng, dass es sich dabei um die Fixirung des Blickes und der Aufmerksamkeit der Taube auf meine nahe vor ihren Augen befindlichen Finger handelte.
Ich versuchte nun, einer Taube, die ich in der Rücken-, Bauchoder Seitenlage mit der einen Hand festhielt, deren Hals und Kopf aber ganz frei und unberührt blieb, einen Finger der anderen Hand quer oder in senkrechter Richtung knapp vor die Glabella (Stirn-Sehnabelwurzelgegend zu halten, und siehe da! — gleich die erste Taube, welche ich in dieser Weise behandelte, blieb, nachdem ich die den Rumpf derselben haltende Hand entfernt hatte , vor meinem ihr