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Ueboï den Kehlkopfspiegel.
wand anstöskt, indem man den weichen Gaumen nach oben schiebt, und gibt ihm eine solche Neigung, dass er das Bild der zu untersuchenden Stelle reflectirt.
Bei einiger Hebung kann man auf diese Art an Anderen und in einem vorgehaltenen Handspiegel an sich selbst' den ganzen Zungengrund, die Epiglottis, die oberen und unteren Stimmbänder, die Venir. Morgaguii. den Schlcimhantüberzug der Carl, arytrnoideae und der hinteren Bachenwand bis zum Oesophagus —ja seihst, bei tiefer Inspiration, einen beträchtlichen Tlieil der Innenwand der Trachea zur Anschauung bringen. »7int unfortumdelyß^ sagt Gakcia 1. c. >thoicever dexterous we may be in disposing these organs, and even v:hen we are most successful, at least the third ['/) part of the anterior of the glottis remains concealed by the epiglottis.«
Trotz dieser Beschränkung, welche übrigens auch noch zu beseitigen sein dürfte s. unten . wird man. wie ich glaube, aus der Aufzählung jener TTicile, welche man mit voller Deutlichkeit im Kehlkopfspiegel sehen kann, die grosse Bedeutung dieses Instrumentes sofort erkennen.
Ich will liier auch nicht unerwähnt lassen, dass man mit demselben, wenn man es mit seiner spiegelnden Fläche nach aufwärts statt nach abwärts kehrt, die hintere Fläche des weichen Gaumens, und wenn man das Velum noch weiter nach vorn und oben zieht, die Choanen und den oberen Tlieil der Bachenhöhle wird untersuchen können.
Ist das Velum oder gar der harte Gaumen, wie das so häutig vorkommt, zerstört, dann kann man Theilc der Nasenhöhle im Spiegel betrachten, die seihst unter diesen Fmständen der gewöhnlichen Beobachtung ganz und gar entzogen sind.
Wenn man bedenkt, dass man bisher so kühn war, aufs G erat hewn h I den Aetzmittelträger bis an diese Thcile zu bringen, während vermittelst eines kleinen, passend angebrachten Spiegels das Auge der sichere Führer der Hand werden konnte. so muss man sich billig verwundern, dass Garcia's naheliegende Idee nicht schon längst und allgemein von den Aerzten praktisch verwerthet worden ist. Hat doch jeder wohleingerichtete Zahnarzt seine Mundspiegelchon — und um wie viel wichtiger ist nicht, wegen der Dignität der betreffenden Organe, Garcia’s Kehlkopfspiegel ! !
Allerdings bietet die Anwendung dieses letzteren einige Schwierigkeiten dar. Diese sind jedoch zu beseitigen und werden, wenn erst die Ueberzeugung von der Möglichkeit und Wichtigkeit der Anwendung des Kehlkopfspiegels durchgegriffen hat und die Anwendung vielfach versucht worden sein wird. kaum mehr in Betracht kommen.