﻿Ucber den Kehlkopfspiegel.
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Die Schwierigkeiten liegen mehr auf Seite des Beobachteten als des Beobachters . denn der letztere hat nur die Beleuchtung zu regu-liren, den Spiegel vor dem Beschlagen mit Wasserdampf zu bewahren, und ihm die passende Stellung zu geben, während der ersten: die unangenehme Berührung so empfindlicher und zur Auslösung heftiger Letlexerscheinungen nur allzugeeigneter Th eile, wie die Schlundorgane auszuhalten hat.
Was die Beleuchtung betrifft, so haben sich Garcia und Türck des direct einfallenden Sonnenlichtes bedient. Ich habe bei meinen Versuchen aber auch helles Lampenlicht mit Erfolg angewendet, und dasselbe entweder direct einfallen lassen, während ich an der Flamme vorbeisah, oder aber, was übrigens auch bei Sonnenbeleuchtung sehr zu empfehlen ist, mit einem grossen durchbohrten Concavspiegel ich benutzte den Spiegel vom Ln-rn-fm-hen Augenspiegel, welchen ich der Güte des Hm. Prof. Brücke verdankte! auf den Kehlkopf reflectirte.
Die Anwendung des Augenspiegels liât den grossen Vorth eil, dass der Th eil, den man eben sieht, auch immer derjenige ist, welcher intensiv beleuchtet wird, weil sich das Auge in der Lichtung der Lichtquelle befindet, und die Lichtung der Lichtstrahlen bekanntlich dieselbe bleibt, wenn der Einfallswinkel zum Leflexionswinkel, der Leflexions- zum Einfallswinkel wird.
Das Beschlagen des Spiegels mit Wasserdämpfen verhindert man auf hinreichend lange Zeit leicht und sicher dadurch, dass man deu Spiegel einige Secundcn in heisses Wasser taucht oder, besser noch, über einer nicht russenden Flamme erwärmt.
Die passende Stellung und Lage des Spiegels findet man nach einigen Versuchen leicht. und erlangt eine grosse Fertigkeit darin sowohl. als darin, den Beobachteten zur Annahme der passendsten Lagerung der Organe zur Untersuchung der Stimmbänder ist es die, welche der Erzeugung holier Falsettöne entspricht) zu vermögen.
Um in den Kehlkopf selbst hineinzusehen, habe ich den unteren Land des Spiegels immer an die hintere Lachenwand aiulriicken müssen. indem ich den Spiegel unter dem weichen Gaumen durchführte und die Uvula mit seiner hinteren Fläche emporhob.
Damit der weiche Gaumen nicht so leicht abgleite und die Uvula sieh nicht zwischen den Spiegelrand und die Lachenwand hineinschiebe, habe ich zweckmässig gefunden etwa auf der Mitte der hinteren Fläche des Spiegels einen niedrigen Wulst aus Wachs zu befestigen, vor dem der Gaumenrand zu liegen kommt und fixirt wird.
Es ist oben erwähnt worden, dass der Kehldeckel einen nicht unbeträchtlichen Thcil der Stimmbänder verdecke. Dieser Uebelstaml