﻿II. Das Ohr und das Hören.
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nöse Th eil der Spiralplatte, welcher zwischen dem Rande des knöchernen Tlieils und der Wand der Schneckenwindung (&") ausgespannt ist. Dort ist er festgewachsen, indem er sich in zwei Lamellen spaltet, welche die obere (o) und die untere («) Fläche des knöchernen Thciles K) als Knochenhaut überziehen; hier, indem er in Randfasern (b) ausstrahlt, die sich an K' befestigen.
Bei C befindet sich das Coim'schc Organ, wie gesagt, auf der oberen, der Vorhofstreppe zugewendeten Fläche der häutigen Spiralplatte. Ihm entspricht an der unteren Fläche derselben ein Blutgefäss (</).
Es besteht aus Fäden oder Stäbchen von zweierlei Art, welche man als innere 7 und äussere [a) unterscheidet.
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Fig. Hi. Schematischer Durchschnitt der Spiralplatte mit dem C’oin'i’schen Organ.
K das äussere Ende des knöchernen Theils der Spiralplatte , scheinbar in zwei Lippen (o und u) gespalten. n Fasern des Schneckennerven, in feinste Endfaserclien n' ausstrahlend. M membranöser Theil der Spiralplatte, b fächerförmige Bandfasern, welche M an die Innenfläche der äusseren Wand (A'r) der Schnecke anheften. C das CouTi'sche Organ, i Innenstäbchen, a Aussenstäbchen, y Durchschnitt eines Blutgefässes.
Das eine der verdickten Enden der Aussenstäbchen «) sitzt in der Mitte der häutigen Spiralplatte fest, das andere articulirt mit dem oberen Ende des Innenstäbchens 7), dessen unteres ebenfalls verdicktes Ende nahe am inneren Rande der häutigen Spiralplatte festge-wachsen ist. Es sind in der menschlichen Schnecke etwa 3000 Corti-sche Aussenstäbchen und noch mehr Innenstäbchen, indem etwa drei der letzteren auf zwei der ersteren gezählt werden.
Indem die CoRTi’schen Stäbchen, entsprechend der Verschmälerung der Spiralplatte von unten nach oben, allmählich an Länge abnehmen, so bilden sie eine Art regelmässig abgestufter Besaitung, wie wir eine solche an der Harfe und am Klavier kennen.
An die CoRTi’schen Stäbchen, welche von einem zarten Netz von Zellchen und Fäserchen umsponnen sind — in der Zeichnung sind alle diese complicirten Gebilde der Klarheit wegen weggelassen treten die Schneckennerven [n]. durch einen schrägen Kanal im Anfangstheil der häutigen Spiralplatte, mit ihren feinsten Enden n') heran.
Es kann kaum einem Zweifel unterliegen, dass die wie Klaviersaiten ausgespannten Stäbchen des CoRTi’schen Organs durch be-