﻿III. Stimme und Sprache.
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Ihre freundliche Aufmerksamkeit für die folgende Darstellung der anatomischen Beschaffenheit und physiologischen Thätigkeit der betreffenden Organe schenken.
Werfen wir zunächst einen Blick auf diese kolossale Dnrchscknitts-zeichnung (vgl. Fig. 20 auf Tafel 3(, um ims über die Lage und den Zusammenhang der fraglichen Tlieile zu orientiren.
Dieselbe stellt die rechte Hälfte eines Menschen von innen gesehen dar, welcher durch einen der bekannten UiiLASD’schen »Schwabenstreiche« mittenentzAvei gespalten Avurde.
Hier Kopf, — Hals, — Brust.
Im Rücken die Wirbelsäule ; vorn das Brustbein; oben die knöcherne Schädelkapsel, darin eingebettet das grosse und kleine Gehirn, nach unten im Zusammenhang mit dem Rückenmark, das im Wirbelkanal eingeschlossen ist.
Alle diese Gebilde sind nur skizzenhaft angedeutet, um die angeführteren Darstellungen der zum Stimm- und Sprachorgan Avesent-lich gehörigen Tlieile, deren Lage und Zusammenhang Avir eben studiren Avollen, desto deutlicher hervortreten zu lassen.
In der geöffneten Brusthöhle, Avelche nach unten durch eine convex empor gervölbte ScheideAvand — das sogenannte ZAverchfell — geschlossen und von der Bauchhöhle getrennt wird, sehen Sie den rechten Lungenflügel — das Herz und der linke Lungenflügel sind mit der ganzen linken Körperhälfte entfernt Avorden.
Aus der Lunge tritt eine klaffende Röhre hervor, Avelehe sich mit einer ebensolchen aus der linken Lunge kommenden Röhre, die hier natürlich abgeschnitten und nicht sichtbar ist, zur Luftröhre oder Trachea vereinigt.
Die Trachea steigt aus der Brust in den Hals empor, begleitet von der Speiseröhre, Avelche, aus dem Unterleibe kommend, hinter der Luftröhre — zAvischen dieser und der Wirbelsäule nach oben zieht, um sich in den Schlund oder Pharynx zu öffnen.
In der Höhe des 5.— 6. Halswirbels endet die Luftröhre und geht in den Kehlkopf oder Larynx Uber, Avelclier sich unmittelbar vor der SpeiserührenmUndung ebenfalls in den Schlund öffnet.
Der Schlund oder Pharynx bildet einen sackartig enveiterten muskulösen Schlauch, der von den beiden hintereinander liegenden Mündungen des Kehlkopfes und der Speiseröhre gerade vor den llals-Avirbelkürpern bis an die Basis des Schädels hinaufreicht.
Hier communient er nach vorn mit zAvei Höhlen — der Mund-und Nasenhöhle —. Avelche im Gesiehtstheile des Kopfes übereinander liegen und durch eine horizontale knöcherne Scheidewand, den harten