﻿III. Stimme und Sprache.
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besonderen Erklärung, nur das Eine will ich bemerken, dass man sich vorzustellen hat, es falle directes Sonnen- oder Lampenlicht auf den an dem Stirnbande in richtiger Neigung eingestellten durchbohrten Reflector.
Fig. 30. Der Apparat zur laryngoskopisclien Selbstbeobachtung und Demonstration.
]j eine Lampe, deren Flamme (der lialbcylindrische Schirm s blendet sie vom Auge des Selbstbeobachters ab) einen Strahlenkegel auf den grossen Beleuchtungsreflector R sendet; R tvirft den Strahlenkegel, conc entrirt durch den weitgeöffneten Mund des Selbstbeobachters, auf den an seinem langen Stiel eingeführten Kehlkopfspiegel K, welcher, die auffallenden Strahlen reflectirend, einerseits den Schlund, den Kehlkopf und die Luftröhre erleuchtet, andererseits die Bilder der erleuchteten Theile wiederspiegelt. G ist ein gewöhnlicher Planspiegel, der wie der concave Reflector R auf dem Stativ S befestigt ist. Dieser Gegenspiegel, Cf, dient dem Selbstbeobachter dazu, seinen eigenen Kehlkopf zu
sehen, wie sich aus der Verfolgung der mit-----—• —• gezeichneten Sehlinie desselben leicht ergibt.
Eine oder mehrere Personen, welche durch die centrale Oeffnung des Reflectors, oder knapp am Rande desselben vorbei, in der Richtung der einfach punktirten Linie blicken, können den Kehlkopf gleichfalls sehen — und so dient der Apparat auch zur Demonstration.
Schon im Frühjahr 1S5S war ich mit meinen Versuchen so weit gekommen. dass ich mit einer kurzen. aber energischen Schilderung der Leistungsfähigkeit des stets erfolglos beiseite gelegten Kehlkopfspiegels öffentlich auftrat — war es mir doch schon damals gelungen, an mir selbst zu zeigen. dass es möglich ist, mit dem Kehl-
Czermak, Schriften. II.	0