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der zweiten Hohlkugel enthaltene Luft aber nicht. indem diese nicht auf den Stimmgab eiton abgestimmt ist.
Dieser Versuch hat Ihnen gezeigt, dass lufthaltige Hohlräume von bestimmten Dimensionen für bestimmte Töne abgestimmt sind und diese durch Resonanz verstärken können.
Und wenn ich noch hinzufüge, dass es dabei durchaus nicht auf das Material der Wandungen ankommt, sondern wesentlich nur auf die Form und Grösse des Hohlraums im Verhältniss zu der Oeffnung desselben, so wird es klar sein, dass auch die Mundhöhle für verschiedene bestimmte Töne abgestimmt sein müsse, je nachdem sie selbst und ihre Oeffnung im Gesicht verschiedene Formen und Dimensionen annimmt — was durch die Bewegung des Unterkiefers und die Gestalt-und Stellungsveränderungen der Zunge, des Gaumensegels und der Lippen ermöglicht wird.
Da nun bekanntlich für jeden der Vocale u. o, a, e, i u. s. w. die Mundspalte sowohl als die Mund- und Rachenhöhle andere und zwar immer constante Formen und Dimensionen annehmen, so kann es Sie nicht wundern zu erfahren, dass der sogenannte »Eigenton« der Mundhöhle für jeden Vocal ein anderer und ein constanter ist.
Es hat Helmholtz diese für die einzelnen Vocale charakteristischen »Eigentöne« des Ansatzrohrs musikalisch bestimmt.
Für u fand er das kleine f » o das eingestrichene V
va.....................b"'
»	e aber................f	und	b"'
» ae..................g" und d'"
» c...................f (?) und d""
»	oe..............f	und	g" — as!”
»	we	endlich......f	und	cf'—cis"\
Bei den drei zuerst genannten Vocalen hat die Mundhöhle nur einen Eigenton, bei den übrigen aber zwei, indem das Ansatzrohr für diese letzteren die Form einer Art Flasche mit weitem Bauch und engem Hals annimmt — und Hals und Bauch jeder auf einen anderen Eigenton abgestimmt sind.
Die Stimme ist, wie Sie wissen, kein einfacher Ton, sondern ein Klang, d. h. eine Mischung aus einem Grundton und einer Reihe von sogenannten harmonischen Obertönen, welche gleichzeitig erklingen, für unser Ohr aber zu einer akustischen Einheit verschmelzen und von deren Stärke und Anzahl, wie ich im vorigen Jahre zeigte, eben die Klangfarbe oder der Timbre abhängt (vgl. S. 55 u. f. .
Wenn nun die Stimme in die Mundhöhle gelangt, so werden jene,