﻿Die Physiologie als allgemeines Bildungs-Element.
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der Physiologie für den gegenwärtig beabsichtigten Zweck etwa denke : nur muss ich ausdrücklich bemerken, dass ich für den letzteren ein noch specielleres und tieferes Eingehen in den Gegenstand, eine noch reichere Bethätigung der unmittelbaren Anschauung für noting halte, als die belehrende Unterhaltung des Rosenpublikums erforderte: — und so sehen Sie, m. h. A. ! es häufen und steigern sich die mir unerlässlich erscheinenden Forderungen an die demonstrativen und experimentellen Hilfsmittel des Vortrags und demgemäss die inneren und äusseren Schwierigkeiten des ganzen Unternehmens zu einer fast abschreckenden Höhe.
Endlich darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass in dein eventuellen Erfolg des Unternehmens selbst eine Gefahr für dessen glückliche Durchführung liegt. Ich meine : mit der Grösse des Zuhörerkreises und mit seinem Wachsthum, welches nicht ausbleiben kann, wenn Form und Inhalt der Vorträge ein wirkliches Bedürfnis« zu befriedigen geeignet befunden werden sollten, muss sich natürlich auch die Bequemlichkeit — theilweise sogar die Möglichkeit, all’ das Erforderliche ohne ganz besondere Veranstaltungen in entsprechender und ausreichender Weise zu demonstriren, vermindern, und dies könnte leicht in einem so bedenklichen Grade geschehen, dass die unerlässliche unmittelbare Anschauung, auf welcher der didaktische Erfolg zum grössten Theil beruht, illusorisch würde.
Es muss also von vornherein die skrupulöseste Vorsorge getroffen werden, dass alle die verschiedenartigen Demonstrationen einen ganz besonderen Grad von Ersichtlichkeit und Vollendung erhalten, und dass das Vorlesungslokal ausreichende Dimensionen habe, und mit eigenthümlichen Einrichtungen ad hoc versehen werde, welche das Lokal aus einem blossen Auditorium zugleich recht eigentlich zu einem — sit venia verbo — Spectatorium zu machen geeignet sind.
Zu diesen Einrichtungen rechne ich vor Allem die Form und Anordnung der Sitzplätze, dann die centrale Stellung und intensive Beleuchtung des Raumes, wo sich der Vortragende befindet und wo die Experimente vorgenommen werden, endlich die bequeme Disposition aller jener Hilfsmittel, welche stets zur Hand sein müssen, weil sie einzeln oder in mancherlei Combinationen bei fast allen Demonstrationen in Anwendung kommen, wie z. B. elektrische Leitungen für den eonstanten Strom, mechanische Transmissionen, Gas- und Wasserleitung, Wandflächen oder Schirme zum Aufhängen gemalter, oder zum Auffangen optisch projicirter Bilder, Beleuchtungs- und Verdunkelungsvorrichtungen u. s. w., u. s. w.
Alle diese hohen Anforderungen und Schwierigkeiten, welche