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Ueber das Wesen der Nerventhätigkeit.
den gewöhnlichsten Erscheinungen der täglichen Erfahrung Probleme sieht, und dass der Naturforscher, je tiefer sein Blick in das eigentliche Wesen der Dinge eindringt, in einer Welt der Räthsel wandelt, wo für den unbefangenen Menschen Alles sich von selbst versteht, so dass dieser von seinem naiven Standpunkt aus berechtigt erscheint jenem zuzurufen :
«Grau, theurer Freund, ist alle Theorie,
Und grün des Lebens goldner Baum.«
Mit diesem Zuruf schliesse ich meine kurze Darstellung, jedoch nicht ohne den W unsch hinzuzufügen. dass man mitten im freudigen Genüsse des Schönen und Erhabenen, was das Leben in der Kunst und in den schönen Wissenschaften bietet, nicht ganz vergessen möge, dass alle diese veredelnden Gedanken und Gefühle. welche den Menschen nur zu leicht allzu stolz Uber seine beschränkte irdische Existenz emporheben. am Ende doch nicht ohne jene zitternden Bewegungen der grobmateriellen Nervenmolecüle vor das geistige Auge treten und im Gemüthe erwachen könnten !