﻿und Spiritismus, Geistermanifestationen etc.
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Und so wenig es irgend einen verständigen Menschen ernstlich beunruhigen wird, wenn es ihm nicht gelingt, den natürlichen Zusammenhang eines hübschen und frappanten Kunststückchens zu ergründen, genau ebenso wenig kann und darf sich irgend Jemand, der nicht allen naturwissenschaftlichen Geistes bar ist, durch die fraglichen, so hundertfältig von den ehrenwerthesten Leuten bezeugten, absonderlichen spiritistischen etc. »Thatsachen« beunruhigen lassen, so lange auch nicht der leiseste, Zutrauen erweckende Nachweis von Seite der Apostel dieses Spuks erbracht ist, dass jeder Gedanke an die Möglichkeit einer natürlichen Erklärung an sich so natürlicher und höchst gleichgültiger Erscheinungen, wie es die sogenannten »physikalischen« Geistermanifestationen sind, absolut ausgeschlossen ist.
Nur dadurch, dass die Ursachen dieser Erscheinungen nicht augenfällig sind, gewinnen diese letzteren in den Augen der Ur-theilslosen überhaupt eine übertriebene Bedeutung. Aber in dieser Beziehung unterscheiden sie sich doch — wie selbst der verbohrteste Fanatiker zugeben muss — durchaus nicht von guten Taschenspielerstückchen , die meist noch viel interessanter sind und oft nicht minder unerklärlich erscheinen — sonst wären es eben nicht gute ! Ob sie sich aber von Taschenspielerkunststückchen — abgesehen davon, dass wir bei ihnen den Taschenspieler nicht immer kennen, ja überhaupt nicht einmal wissen, ob ein solcher gegenwärtig ist — in irgend einer anderen Beziehung unterscheiden? darüber verlangen wir eben von den »spiritistischen« Herren »Naturforschern« und »Gelehrten« wie Vari.ky, Wallace, Crookes, Butlerow und Anderen zuerst eine lialbwegs genügende Auskunft. bevor wir ihnen und der übrigen ur-theilslosen Menge das liecht zugestehen. der Wissenschaft und ihren Vertretern auch nur den leisesten Vorwurf wegen ihres absolut ablehnenden Verhaltens gegenüber diesen Dingen zu machen.
Diese Herren haben weder den Schatten einer Veranlassung, sich über etwas zu beklagen, als über ihre — eigene Unfähigkeit, noch irgend ein Recht, irgend Wem einen Vorwurf zu machen, als sich selbst, dass es ihnen eben nicht gelingt, ihre sogenannten »Geister-manifestationen« etc. über das Niveau von Taschenspielerkunststückchen zu erheben.
Damit will ich, wie ich ausdrücklich betone, durchaus nicht gesagt haben, dass man alle die an sich meist so alltäglichen und nichtssagenden Erscheinungen, welche so vielen Menschen als höchst bedeutsam und wunderbar imponiren, für mehr oder weniger geschickte , bewusste Taschenspielerkunststückchen zu halten habe, ob-
Czerinak, Schriften. II.	J2