﻿und Spiritismus, Geistermanifestationen etc.
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Das absolut ablehnende Verhalten der Wissenschaft gegenüber dem Spiritismus etc. ist somit, wie Sie. meine hochverehrten Anwesenden, bei ruhiger Ueberlegung nun wohl zugeben müssen, vollkommen gerechtfertigt, so wenig Sie sich auch von diesem Resultate unserer Darlegung befriedigt, oder so sehr Sie sich in Ihren Erwartungen davon getäuscht fühlen mögen. Ich kann nur noch hinzufügen : Möglich, dass in Folge dieser der Wissenschaft nothwendig gebotenen Reserve überhaupt Manches, vielleicht zum Schaden der Menschheit für lange Zeit unentdeckt blieb und bleibt, denn auch wir können in aller jener Bescheidenheit, zu der sich der Naturforscher wohl mehr als andere Berufsmenschen gedrungen fühlt — doch ohne mit diesem oft missbrauchten Citât der Leichtgläubigkeit, dem Aberglauben und jeder ihrer Ausgeburten Thür und Thor öffnen zu wollen —. mit Hamlet sagen :
»Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden,
Als eure Schulweisheit sich träumt, Horatio !«
Hamlet, 1. Act, 5. Scene.
Indessen, dies muss eben getragen werden: für jede Entdeckung, für jeden Fortschritt kommt die richtige Stunde ! Allein wenn man — und ich citire liier wörtlich — den »Tonangebern unserer wissenschaftlichen Ueberzeugungen — den gelehrten Facultäten« zum Vorwurf macht, dass sie »die Masse des Volkes ihren eigenen Kräften und Urtheilen im Kampfe mit den unwiderstehlichen Erscheinungen unbegreiflicher Tliatsachen überlassen haben«, und ihnen darum einen Hauptantheil der Schuld und Verantwortlichkeit für alle Tollheiten. Abgeschmacktheiten und intcllectuellen Ausschweifungen des Spiritismus, der Medienwirthschaft etc. aufbürden will, so entspringen solche Anklagen und Zumuthungen nur aus einer mit Anmassung verquickten Urtheilslosigkeit und totalen Verkennung der Aufgaben und Verpflichtungen jener wissenschaftlichen »Tonangeber« und Körperschaften, sowie des Weges und der Art und Weise, wie die »Masse des Volkes« zu wahrer Bildung und Aufklärung zu erziehen ist.
Möchten doch jene leidenschaftlichen, unberufenen Schriftsteller, welche ja selbst Alles davon zu hoffen und zu erwarten vorgeben, wenn sich »nur einmal« das Studium ihrer vermeintlich brennenden Frage »in den Händen der Wissenschaft befinden wird«, es auch dem überlegten und nüchternen Urtheile der Wissenschaft ruhig und vertrauensvoll überlassen, welche Fragen sie ihrer ernsten Beachtung würdig zu finden und in die Hand zu nehmen bat ! Möchten sie auch, wenn sie anders noch einiges Vertrauen zu den wissenschaftlichen