	und Spiritismus, Geistermanifestatioflen etc.	177

	Und so wenig es irgend einen verstndigen Menschen ernstlich
beunruhigen wird, wenn es ihm n i eh t gelingt, den natrlichen Zu-
sammenhang eines hbschen und frappanten Kunststckchens zu
ergrnden, genau ebenso wenig kann und darf sieh irgend Jemand,
der nicht allen naturwissenschaftlichen Geistes bar ist, durch die
fraglichen, so hundertfaltig von den ehrenwerthesten Leuten be-
zeugten, absonderlichen spiritistischen etc. Thatsaehen beunruhigen
lassen, so lange auch nicht der leiseste, Zutrauen erweckende Nach-
weis von Seite der Apostel dieses Spuks erbracht ist, dass jeder
Gedanke an die Mglichkeit einer natrlichen Erklrung an sieh so
natrlicher und hchst gleichgltiger Erscheinungen, wie es die so-
genannten physikalischen Geistermanifestationen sind, absolut aus-
geschlossen ist.
	Nur dadurch, dass die Ursachen dieser Erscheinungen nicht
augenfllig sind, gewinnen diese letzteren in den Augen der Ur-
theilslosen berhaupt eine bertriebene Bedeutung. Aber in dieser
Beziehung unterscheiden sie sieh doch - wie selbst der verbohrteste
Fanatiker zugeben muss - durchaus nicht von guten Taschenspieler-
stckchen, die meist noch viel interessanter sind und oft nicht minder
unerklrlich erscheinen - sonst wren es eben nicht gute! Ob sie
sieh aber von Tasehenspielerkuuststekeheu - abgesehen davon, dass
wir bei ihnen den Taschenspieler nicht immer kennen, ja berhaupt
nicht einmal wissen, ob ein solcher gegenwrtig ist - in irgend einer
anderen Beziehung unterscheiden? darber verlangen wir eben von
den spiritistischen Herren Naturforschern und Gelehrten wie
VARLEY, WALLACE, CilooKEs, BUTLEROW und Anderen zu erst eine
'halbwegs gengende Auskunft, bevor wir ihnen und der brigen ur-
theilsloseu Menge das Recht zugestehen, der Wissenschaft und ihren
Vertretern auch nur den leisesten Vorwurf wegen ihres absolut ableh-
nenden Verhaltens gegenber diesen Dingen zu machen.
	Di e s e Herren haben weder den Schatten einer Veranlassung,
sieh ber etwas zu beklagen, als ber ihre - eigene Unfhigkeit, noch
irgend ein Recht, irgend Wem einen Vorwurf zu machen, als sieh
selbst, dass es ihnen eben nicht gelingt, ihre sogenannten Geister-
manifestationen etc. ber das Niveau von Taseheuspielerkunststtlek-
ehen zu erheben.
	Damit will ich, wie ich ausdrcklich betone, durchaus nicht gesagt
haben, dass man alle die an sieh meist so alltglichen und nichts-
sagenden Erscheinungen, welche so vielen Menschen als hchst
bedeutsam und wunderbar impouiren, fr mehr oder weniger ge-
schickte, bewusste Tasehenspielerkunststekeheu zu halten habe, ob-
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