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Die Principien der mechanischen Naturauffassung.
oder Sauerstoffaustreibung in organische Stoffe verwandelt, verwandelt das Thier, das seine Hauptnahrung unmittelbar oder mittelbar aus dem Pflanzenreiche bezieht, die von der Pflanze erzeugten, hochzusammengesetzten und sauerstoffarmen organischen Stoffe durch Oxydation und Spaltung zurück in einfache unorganische Verbindungen. Die Pflanze eignet sich die Elementarstoffe aus dem Mineralreiche an und macht sie zu Bestandtheilen ihrer organischen Körpersubstanz. Diese organische Substanz und somit die in ihr enthaltenen Elementarstoffe werden Bestandteile des Thierkörpers ; die Bestandteile und Elementarstoffe des Thieres aber werden wieder zu Bestandtheilen des Mineralreichs, und so fort in ununterbrochenem Kreisläufe. Der Kohlenstoff der in der Luft befindlichen Kohlensäure wird zum Kohlenstoff der Holzfaser, des Stärkemehls und anderer Pflanzenstoffe ; mit unserer Nahrung aufgenommen, wird er zum Kohlenstoff unseres Fleisches und Blutes, aus denen er wieder in Form von Kohlensäure in die Luft zurückkehrt. Aehnlich lässt sich von jedem chemischen Elemente, das die organische Substanz des Thierleibes zusammensetzen hilft, nachweisen, dass es, aus dem Mineralreiche von der Pflanze aufgenommen und in ihren organischen Verbindungen fixirt, als Nahrungsstoff in das Thier gelangt, um aus diesem wieder ins Mineralreich zurückzukehren und diesen Kreislauf immer wieder von Neuem zu beginnen.
Werfen Sie einen Blick auf das grosse Diagramm, welches ich entworfen habe, um Ihnen den erörterten Kreislauf des Stoffes durch die drei Reiche der Natur einigermassen anschaulich zu machen. Die eine Hälfte der Kreisfläche, welche das ganze Universum bedeutet, soll uns die unorganische Welt, die andere Hälfte die organische Welt darstellen ; diese letztere zerfällt wieder in einen Quadranten, der das Pflanzenreich, und in einen zweiten, der das Thierreich repräsentirt. Im Mineralreiche oder in der unorganischen Welt finden sich die vierzehn Elementarstoffe, welche letzten Endes zum Aufbau der organischen Welt dienen, in Form von einigen Mineralsalzen, von Ammoniak (NH,), Wasser (H2Q) und Kohlensäure (C02) vor. Sie finden diese Bezeichnungen in die ausgesparten weissen Täfelchen der rechten Hälfte des Kreises eingeschrieben. Verfolgen Sie nun mit dem Auge in der Richtung, welche die kleinen Pfeile angeben, wie dieses Stoffmaterial unorganischer Natur in den Quadranten des Pflanzenreichs eindringt! Sie bemerken, wie sicli die punktirten, die Sauerstoffbahnen andeutenden Linien abtrennen, um wieder in den Raum des Mineralreichs zurückzukehren, wo sie sich in dem Täfelchen, welches mit 0 bezeichnet ist (d. h. »freier Sauerstoffvorrath der Atmosphäre«), sammeln, während die ausgezogenen Linien, welche die Bahnen des