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Dio Principien dor mechanischen Naturauffassung.
sie Molen, von moles, Masse, so genannt. Es sind das sowohl die kleinsten überhaupt wahrnehmbaren und'messbaren Massentheilchen, als auch die gröberen Massen, wie sie in der uns umgehenden Körperwelt unmittelbar zur Erscheinung kommen.
Ich habe Ihnen hiermit die Massen oder Molen der Materie aus Uratomen, Atomen und MolecUlen sozusagen theoretisch aufgebaut : jetzt gedenke ich, von dem festen Boden sinnlicher Erfahrung ausgehend , Sie an der Hand der Beobachtung und des Experiments den durchlaufenen Weg zurückzuführen, Ihnen die Ueberzeugung beizubringen, dass die dargelegten Grundzüge der atomistischen Hypothese oder Theorie von der Constitution der Materie kein Hirngespinnst sind, sondern auf fester, unerschütterlicher Basis ruhen. — Prüfen wir also zunächst, ob unsere Vorstellung, der gemäss die Materie im Allgemeinen sich dreistufig, aus Uratomen, Atomen und Molecülen aufbaut, eine berechtigte ist, ob dieselbe Materie sich etwa experimentell wieder zurück in ihre Molecule, Atome und Uratome zerlegen oder theilen lasse ; denn offenbar ist die T h e i 1 b a r k e i t der Materie eine noth wendige Consequenz dieser Vorstellung. — Zu diesem Ende wollen wir unsere Aufmerksamkeit vor Allem einem wohlbekannten Körper. dem Wasser, zuwenden.
AVir kennen das Wasser in drei verschiedenen Zuständen oder Formen : als festes Eis, als flüssiges Wasser und als gasförmigen Dampf.
Wenden wir die Mittel der mechanischen Zerkleinerung auf ein Stück Eis an, so können wir es in immer kleinere Stücke zerbrechen, ja wenn wir nur Sorge tragen, die Temperatur unter dem Gefrierpunkt zu erhalten, können wir es ganz fein pulverisiren. Aber das feinste Eispulver besteht noch immer nur aus Eisfragmenten, und das denkbar kleinste, diesem Eisstaube entnommene Theilchen ist und bleibt nichts mehr und nichts weniger als ein starres Stückchen Eis — eine Eis-mole. Es ist erfalirungsgemäss noch nie gelungen, durch mechanische Mittel die Theilbarkeit der Materie weiter zu treiben.
Ganz anders verhält sich die Sache, wenn wir Eismassen, einerlei ob in grossen Stücken oder in verschwindend kleinen Staubtheilchen, dem Einfluss der AA'ärme aussetzen. AVir sehen dann. wie das Eis schmilzt, d. h. zu flüssigem AVasser wird, und die denkbar kleinsten starren Eismolen oder Stäubchen documcntiren durch dieses ihr Flüssigwerden, dass sie aus unmess liar kleinen Theilchen oder Alo-1 ecülen Verkleinerungswort von Mole’ zusammengesetzt sein müssen, welche durch den Einfluss der AA'ärme leicht verschiebbar geworden sind, während sie in der starren Eismole unverrückbar feste Stellungen