﻿III. Lehre von den Atomen und ihrer Unzerstörbarkeit.
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gen der Uratome finden somit geradlinig Statt, da die beiden Urkräfte, die Anziehungs- nnd Abstossnngskraft, geradlinig wirken.
Alle Körperatome würden auf Einen Punkt zusammenscbiessen, wenn nickt die zwischengelagerten Aetheratome gleichsam Hüllen um dieselben bildeten, welche ihre Berührung absolut verhindern, da die Abstossungskraft der Aetheratome für unendlich kleine Entfernungen unendlich gross wird. Die Aetheratome ihrerseits würden wieder ins Unendliche auseinanderfahren, wenn sie nicht durch die Anziehungskraft der Körperatome zusammengehalten würden.
So treten denn Körperatome und Aetheratome in bestimmter Anzahl und Gruppirung zu unsichtbar kleinen, aber doch schon räumlich ausgedehnten Ganzen zusammen, welche die Chemie Atome nennt. Diese elementarsten Gruppen von Uratomen verdienen den Kamen »Atome« von rifivio. schneiden, und dem griechischen « privativum, also »untheilbar« ) in sofern, als sie durch keinerlei Hilfsmittel weiter zerlegt oder zertheilt werden können. — Je nach der verschiedenen Anzahl und Form, in welcher sich die Körper- und Aetheratome oder Uratome zu elementaren Complexen gruppiren, werden diese Complexe oder Atome nothwendig verschiedene Wirkungen auf ihre Umgebung ausüben, d. h. verschiedene Eigenschaften und Gewichte haben müssen. — Die Chemie kennt heute 02 solcher Atome oder chemischer Elemente.
Kürperatome ) Aetheratome f
Uratome.
Atom.
Aus der Verbindung einer bestimmten Anzahl solcher gleichartiger oder ungleichartiger Atome entstehen nun chemisch einfache oder zusammengesetzte Atomcomplexe oder Molecüle. Auch sie sind noch unsichtbar und von unmessbarer Kleinheit.
Erst indem die Molecüle sich zu Aggregaten vereinigen, bilden
Czermak, Schriften. II.	14