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Die Principien der mechanischen Naturauffassung.
legen, welche von differenter chemischer Natur' sind, und sie erst bezeichnen wir als Atome oder chemische Elemente, weil sie sich auf keine Weise in chemisch verschiedene Bestandteile weiter zerlegen lassen.
Jedes Moleciil des Wassers besteht ans zweierlei Atomen, aus Wasserstoff- und Sauerstoffatomen nämlich. Lassen wir hier die Pole einer elektrischen Batterie in das Befass mit Wasser tauchen, so zersetzt sich dieses letztere sofort in zwei, ihren Eigenschaften nach verschiedene Gase : kleine Bläschen Sauerstoff steigen vom positiven Pol auf, während Bläschen von Wasserstoff sich am negativen Pol zeigen ; wägen wir beide, so erhalten wir das Gewicht des zersetzten Wassers.
Mit der Einreihung dieses letzten Gliedes in die Kette der Erfahrungen über die Theilbarkeit der Materie kommt dieselbe thatsächlieh zum Abschluss. Sie erweist sich also als eine dreifache : als molare, moleculare und atomistische.
1)	Die molare Theilung wird durch mechanische Hilfsmittel bewerkstelligt und liefert, seihst aufs äusserste getrieben, immer nur Massen oder Molen, welche wahrnehmbare Grössen besitzen und der unmittelbaren Beobachtung zugänglich sind.
2)	Die moleculare Theilung, durch Anwendung physikalischer Kräfte, wie die Wärme, erreichbar, erweist selbst die kleinsten Molen oder Massen als aus Aggregaten noch kleinerer Theilclien bestehend und findet ihre Grenze in den unmessbar kleinen Moleciilen.
3)	Die atomistische Theilung endlich gelingt durch chemisch-physikalische Vorgänge, welche das unmessbar kleine Moleciil in seine elementaren Bestandteile oder Atome zerlegen.
Die Molecule und Atome, welche aus der molecularen und atomi-stischen Theilbarkeit der Materie als Grenzpunkte hervorgehen, sind zwar der unmittelbaren Beobachtung entzogen, ihre reale Existenz kann aber mit einer an Gewissheit grenzenden Wahrscheinlichkeit erschlossen werden ; denn nur, wenn wir dieselbe statuiren, gelingt es uns, die thatsächlichen Ergebnisse der modernen Forschung befriedigend zu verknüpfen und zu erklären. In der That, wenn der Chemiker erfährt, dass der Kohlenstoff mit dem Sauerstoff — von der Gewichtsmenge des Wasserstoff elements als Einheit ausgehend — sich nur im Gewichts-verhältniss von 12 : IG im Kohlenoxyd oder von 12 : 32 in der Kohlensäure vereinigt; wenn er weiter erfährt, dass die Gewichtsverhältnisse des Kohlenstoffs im Grubengas, im ölbildenden Gas, im Aether, im Terpentinöl durch die Zahlen 12, 24, 48, 120, jenes des Sauerstoffes im Wasser, in der Essigsäure, in anderen Verbindungen durch die Zahlen lö, 48, 64 ausgedrückt werden : muss er da nicht notliwen-