﻿III. Lohre von den Atomen und ihrer Unzerstörbarkeit.
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dig zur Annahme gedrängt werden, die Zahl 12 drücke die Gewichtsmenge des kleinsten Kohlenstofftheilchens überhaupt, und ebenso 16 die geringste Gewichtsmenge des Sauerstofftheilchens überhaupt aus ? Denn nur, wenn die Zahlen 12 und 16 als die Gewichtsmengen der letzten einfachen Kohlenstoff- und Sauerstoffelemente angesehen werden, erklären sich die Gewichtsverhältnisse derselben bei den genannten verschieden zusammengesetzten Körpern ganz natürlich und vollkommen. Denn ist der Sauerstoff in der Gewichtsmenge von 16 nicht weiter t h e i 1 b a r, also Atom, ist es der Kohlenstoff in der Gewichtsmenge von 12 ebenso wenig, dann können sie beide selbstverständlich nur in diesen Gewichtsverhältnissen oder in den Vielfachen derselben in chemische Combinationen eintreten.
Ist jedoch der Chemiker hiermit bei den letzten Ergebnissen der thatsächlichen Theilbarkeit der Materie angelangt, so machen dagegen die Phantasie, der mächtige Forschungstrieb unserer intellectuellen Natur auch bei ihnen noch nicht Halt. Wir können nämlich die Atome der chemischen Elemente, so wenig wir auch im Stande sind sic weiter zu zerlegen, darum doch nicht als die letzten Elemente der Materie anerkennen, weil die einfachen Zahlen Verhältnisse der verschiedenen sogenannten Atomgewichte, — denen gemäss das Atomgewicht des Sauerstoffs zu dem des Wasserstoffs sich wie 16 : 1, das des Kohlenstoffs zum Wasserstoff sich wie 12:1 verhält, und ähnliche Verhältnisse ohne Bruchth eile bei den Atomen aller Stoffe aufgefunden worden sind, — darauf schliessen lassen, dass eben auch die chemischen Atome letzten Endes nur verschiedene Lagerungsformen einer verschiedenen Anzahl gleichartiger Grundelemente oder U r at o m e sein müssen, welche wir Körperatome genannt und mit Anziehungskraft begabt haben.
Neben den Körper atomen mussten wir Ae th er atome annehmen, weil ohne diese abstossend wirkenden Atome die Körperatome, ihrer Anziehungskraft allein folgend, auf einen Punkt zusammen-schiessen würden. Ohne das Vorhandensein des Aethers als Medium vermöchten wir ferner alle Erscheinungen der Licht- und Wärmestrahlung uns nicht zu erklären. Ja, in den Schwingungen der Aetheratome allein sind, wie wir schon bei der Thätigkeit des Chlorophylls in den Pflanzen erfahren haben, die Quellen alles Lebens, des pflanzlichen wie des thierischen. zu suchen. Die Aetheratome sind daher, nach unserer Theorie, ebenso in jedem chemischen Atom zwischen den Körperatomen, und in jedem Massentheilchen zwischen den Molecülen oder Atom-complexen, als im Weltraum zwischen den Himmelskörpern vertheilt.
Ob nun diese Uratome selbst noch stofflich, d. h. theilbar