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Die Principien der mechanischen Naturauffassung.
Alles Verschwinden und Entstehen von Stoff, jede Veränderung der Eigenschaften des Stoffes ist nur scheinbar, insofern sich dies Verschwinden und Entstehen nur auf die zusammengesetzten Substanzen, nicht aber auf die Stoffel erneute — also nur auf die Moleciile und MoleeUlaggregate, nicht aber auf die chemischen Atome bezieht, aus welchen jene hervorgehen. Die Atome selbst sind und bleiben unverändert und unveränderlich ; was sich allein ändern kann und wirklich ändert, was allein neu entsteht und auch wieder vernichtbar ist, das ist die Vertheilung der Atome im Baum, d. i. die Form und Anordnung der Mischung und chemischen Verbindung der Atome zu Molecülen, zu Moleciilaggregaten, und das sind die neuen Eigenschaften und Wirkungen, welche aus der Combination der Atomkräfte als resultirende aus ihren Gomponenten hervorgehen.
Fassen wir alle diese Thatsachen zu einem einzigen Begriffe zusammen, so gewinnen wir
Das Gesetz von der Erhaltung und Unzerstörbarkeit des S.toffes.
Es besagt dasselbe demnach zweierlei :
1)	dass die Quantität des Stoffes, also seine Masse, ewig und unveränderlich ist. Der Stoff kann weder vermindert und vernichtet, noch vermehrt und neu geschaffen werden. Der Vorrath an Stoff, welcher im Universum vorhanden ist, ist ein- für allemal gegeben und constant ;
2)	dass ebenso, wie die Masse auch das Gewicht und alle sonstigen Eigenschaften des Stoffes ewig und unveränderlich sind.
Ueber die grosse Tragweite dieses Gesetzes will ich Sie in der Folge unterhalten.