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Die Prineipien der mechanischen Naturauffassung.
welche die Molecule des Kautschuks besitzen, äussern sich nicht nur nicht durch eine wahrnehmbare Veränderung, sondern können sich unter diesen Umständen, hei Aufrechterhaltung der vorhandenen Aggregatzustände der Körper, überhaupt gar nicht mehr als Bewegung erzeugend äussern, und selbst als Bewegung h e m m end oder Widerstand leistend nur dann, wenn eine der Schwere und Cohäsion entgegengesetzt gerichtete fremde Kraftäusserung in Form von wirklicher wahrnehmbarer Bewegung entstehen würde. —
Zweitens, genau in derselben Art und Weise, nämlich blos als ruhiger Druck oder andauernde gegenseitige Pressung der Molecüle, äussern die Schwere und Cohäsion ihr Bewegung erzeugendes Bestreben, wenn dieses Bestreben nach erfolgter Hebung des Gewichtes und Dehnung des Kautschuk Streifens zwar nicht mehr als Widerstand leistend in Anspruch genommen und überwunden wird — dagegen aber in seiner Wirkungsrichtung ein anderes unüber-steigliches Hinderniss, z. B. einen Sperrhaken in der zu treibenden Maschine, findet. Unter diesen Umständen befinden sich die Schwere und Cohäsion, trotz der vollbrachten Hebung und Dehnung, hinsichtlich ihres Aeusserungsvermögens absolut in d e ns e 1 b e n Verhältnissen, wie in dem vorhin betrachteten Falle — so lange nicht jenes un-übersteigliche Hinderniss, der Sperrhaken z. B., entfernt ist. Es wäre zwischen den beiden Fällen überhaupt gar kein wesentlicher Unterschied vorhanden, wenn nicht eben durch die voraufgegangene Hebung des Gewichts und Dehnung des Kautschukstreifens die Vertlieilung und Anordnung der Stoffelemente eine andere geworden wäre, und wenn jenes Hinderniss nicht entfernt werden könnte.
Sie erinnern sich, dass wir unter so bewandten Umständen davon sprachen, wir hätten dem Gewicht durch die Hebung, dem Kautschukstreifen durch die Spannung eine Triebkraft »mitgetkeilt« oder »verliehen«, welche die beiden Körper nun in Form von Spannkraft oder potentieller Energie »besässen«. —Vergegenwärtigen wir uns jedoch den wirklichen Vorgang, welcher die jetzt vorhandenen Verhältnisse herbeigeführt hat, so erkennen wir mit voller Klarheit, dass hier von der »Mittheilung« irgend einer wie immer beschaffenen »Kraft« ebensowenig im eigentlichen Wortsinne die Bede sein kann, als davon, dass das gehobene Gewicht, der gedehnte Kautschukstreifen nunmehr eine neue Kraft »besitze«; denn zwischen dem Gewicht und der Erde, sowie zwischen den Molecülen des elastischen Streifens herrscht immer nur einzig und allein eine und dieselbe »Kraft«, deren Intensität bekanntlich in einer bestimmten gesetzmässigen Beziehung zur gegenseitigen Entfernung der Stoffelemente steht, — nämlich dieselbe