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Die Pi'incipien der mechanischen Naturauffassung.
kleinen und grossen Stösse an den benachbarten Körpern allmählich verzögert und vernichtet würde, indem sie sich dabei in Wärme verwandelt, d. h. in Geschwindigkeit oder Bewegung der unmessbar kleinen Massentheilchen, die daher unmittelbar und a 1 s solche sinnlich nicht wahrnehmbar sein kann. Nur Ein éclatantes Beispiel. Wenn ein Eisenbahnzug, der sich mit einer Geschwindigkeit von fünf deutschen Meilen in der Stunde fortbewegt, in die Nähe einer Haltestelle gelangt, so sperrt man den Hahn zum Kolben, so dass demselben keine neue Triebkraft mehr zugeführt wird. Dass der Zug nicht sofort darauf stehen bleibt, ist darin begründet, dass er noch Triebkraft in Form von erlangter Geschwindigkeit besitzt. Um ihn zum Stehen zu bringen, muss daher noch die Bremse angewendet werden, — nun sprühen alsbald Rauch und Funken aus dem Rade, auf welches die Bremse drückt, und nun erst kommt der Zug zum Stillstand. Wodurch? — Einfach dadurch, dass die ganze Geschwindigkeit, welche der Zug besitzt. vermittelst der Bremse in Geschwindigkeit der kleinsten Massentheilchen innerhalb der sich reibenden Metallstiicke, d. h. in Wärme verwandelt wird ! Auf Kosten der Bewegung der ganzen Massen ist eine äquivalente Menge Bewegung der kleinsten Massentheilchen innerhalb des Eisens des Rades und der Bremse entstanden, die durch die Bewegung des Zuges an einander geriebenen Massen haben sich erhitzt !
Dieses Beispiel mag genügen, um Ihnen zu zeigen, wie sich die lebendige Kraft oder die erlangte Geschwindigkeit der bewegten groben Massen fortwährend in Wärme verwandelt, indem sie sich auf die kleinsten Massentheilchen überträgt. Aehnlich verliert die abgeschossene Kugel allmählich ihre lebendige Kraft, indem sie dieselbe den Massen und Massentheilchen mittheilt, welche sie auf ihrem Wege trifft.
Nach all diesen Thatsachen und bei dem neuen Lichte, in dem sie Ihnen jetzt erscheinen, muss sich Ihnen wohl schon die Ahnung davon aufdrängen, dass die Begründung und Ausbildung der mechanischen Wärmetheorie den grossartigsten Fortschritt der Naturwissenschaft in der Richtung nach jenem Ziele bezeichnet -alles Geschehen, alle Veränderungen in der Natur auf BewegungsVorgänge, alle Naturkräfte auf die einfachen Anziehungs- und Abstossungskräfte der Uratome und ihrer Complexe zurückzuführen — oder mit anderen Worten, die ganze Naturwissenschaft in analytische Mechanik zu verwandeln. Denn durch die Einsicht in das eigentliche Wesen der Wärme und durch die Kenntniss des mechanischen Aequivalents der Wärme